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April 2018

Unser heutiges Ziel ist Bay Village in Cleveland. Hier lebt ein Cousin von Dieter und er möchte ihn finden. Leider ist der Kontakt in den 90 Jahren mit dem Tod der Eltern abgerissen. Wir sind gespannt. Wir haben eine alte Adresse und ein paar Namen an die sich Dieter erinnert - mehr nicht. Zuerst fahren wir die Adresse an und finden auch das Haus. Dieter geht klopfen und tatsächlich macht auch jemand auf. Nach wenigen Schrecksekunden ist es tatsächlich der Cousin. Wir werden sehr herzlich begrüsst, die Freude ist gross, aber das Erstaunen auch. Wir verbringen ein paar schöne Stunden zusammen. Es werden alte Erinnerungen ausgetauscht und Fotos angeschaut. Wir erfahren, dass einer der beiden b

April 2018

Wir haben einen grossen Sprung nach Osten gemacht. In drei Tagen sind wir ca. 2200 Kilometer über die schlechtesten Strassen der USA gefahren. Das Strassennetz ist allgemein sehr schlecht, aber die Interstate 90 im Osten ist der Oberhammer an kaputter Strasse und der grösste Teil ist Mautpflichtig. Nachdem wir acht mal eine Mautstelle durchfahren hatten und über 30 Dollar für die unzähligen Löcher bezahlt haben, hatten wir die Nase voll und sind runter gefahren. Die Nebenstrassen sind auch in keinem besseren Zustand, aber wenigstens kostenfrei und es geht genau so schnell. Wir haben erneut unsere Reiseroute geändert und werden unsere Nordamerika Reise früher als geplant beenden. Geplant war

April 2018

Wir hatten gestern Abend noch einen sehr netten Besuch von zwei jungen Deutschen Urlaubern die auf dem Weg in den Yellowstone Park sind. Sie haben im Office erfahren dass wir von dort kommen und wollten hören ob er offen ist. Wir haben ihnen unsere Unterlagen vom Park mitgegeben. Nach dem Frühstück sind wir losgefahren immer weiter nach Osten. An dem "Jevel Cave National Monument" ist noch alles geschlossen. Diese Höhle ist mit 290 Km die drittlängste Höhle der Welt und kann eigentlich besichtigt werden. Danach fahren wir bei "Crazy Horse" vorbei. Das ist eine noch immer im Bau befindliche Statue des Lakota Indianers "Crazy Horse". Standing Bear ebenfalls ein Lakota Häuptling beauftragte 193

April 2018

Zeitig am Morgen fahren wir los, wir wollen heute einen grossen Sprung nach Osten machen. Wir verlassen den National Park nach Norden, fahren auf die Interstate 90 und finden in Gillette einen Übernachtungsplatz auf dem Campground Crazy Women.

April 2018

Der erste Blick aus dem Fenster hat uns erstaunt und auch ein bisschen erschrocken. Wir sind eingeschneit! Da hilft nur eines - Decke über den Kopf und noch ne Runde schlafen. Der Yellowstone National Park ist sicher ein Park der Superlative. Er wurde 1872 gegründet und umfasst 9000 Km². Schlammtöpfe, Geysire, heisse Quellen und hunderte von Tierarten befinden sich im Park. Bis zum Mittag hatten wir 15 cm seeehr nassen Schnee nicht nur in der Natur -nein- auch auf dem Dach und das wiederrum sorgt dafür dass unsere Batterie nicht lädt. Deshalb sind wir am Nachmittag mal zum Visitor Center gefahren und haben unsere Mails geschaut und gehofft dass der Schnee wegrutscht, was er dann auch gemacht

April 2018

Wir fahren erneut in den Park und werden auch gleich von einer Herde Bisons begrüsst. Unser Weg führt uns nach Canyon Village und weiter bis nach Mammoth Springs, wo wir auf dem einzigen offenen Campground hoffentlich einen Platz bekommen. Nach einer kleinen Pause ging es weiter nach Norden. In Mammoth Springs angekommen, statten wir den heissen Quellen und den Sinterterrassen einen Besuch ab. Hier tritt 70° C heisse Wasser aus und läuft über Terrassen nach unten. Auf dem Weg zum Campground halten wir am Visitor Center an und erfahren dort, dass es einen Schneesturm geben soll. Man rät uns, den für morgen geplanten Ausflug heute noch zu machen. Wir finden einen Platz auf dem Campground, chec

April 2018

Wir haben ungestört und sehr gut geschlafen. Wir verabschieden uns vom 4200 Meter hohen Grand Teton und entdecken im Gelände diese zwei Elchkühe. Heute fahren wir zum Westeingang des Yellowstone National Park. Wir müssen also wieder zurück nach Jackson und auf der Strasse 22 über den Teton Pass nach Norden. Eine schöne Fahrt durch Farmland. Der Frühling hat Einzug gehalten und die Farmer sind bereit für das Bearbeiten ihrer Felder. In West Yellowstone bekommen wir die nötigen Infos, die dazugehörige Straßenkarte und erfahren, dass auch hier noch kein Campground geöffnet hat. Egal – wir werden schauen was es heute Abend gibt. Zuerst wollen wir einmal den Yellowstone National Park mit seinen u

April 2018

Heute steht der Besuch des "Grand Teton National Parks" auf unserem Plan. Wir fahren zeitig los und sind am Mittag schon in Jackson, wo wir zuerst das Visitor Center aufsuchen. Hier erfahren wir, dass heute der Westeingang zum Yellowstone geöffnet wird, aber der Südeingang erst am 1. Mai. Schade, aber damit haben wir gerechnet. Überall wehen die Fahnen auf Halbmast und wir fragen uns - was ist passiert. Hier fragen wir nach und hören dass die Grandlady Barbara Bush verstorben ist. Heute genießen wir erst einmal den Grand Teton National Park. Wir fahren durch eine märchenhafte Winterwelt und fühlen uns pudelwohl dabei. Der "Grand Teton National Park" ist ein Naturschutzgebiet auf einer Fläche

April 2018

Nach dem Frühstück fahren wir zuerst zum Tanken, dann zur Bank und danach Richtung Norden. Es war eine Fahrt durch eine schöne Alpine Landschaft. Einen Stopp gab es an einer Quelle die aus einem Berg kommt, danach sind wir am Bear Lake entlang gefahren. Wir sind durch Paris, vorbei an Bern, nach Montpelier gefahren und haben hier eine Kaffeepause eingelegt. Am Abend kamen wir in Alpine an und haben am RV Park eingecheckt. Als wir die Elektrik anschließen wollen, oh Schreck, bemerken wir, dass der Schlüssel für den Wohnraum nicht mehr am Schlüsselbund ist. Wir haben alles abgesucht, aber ihn nicht gefunden. Wir haben auf der Tankstelle und der Bank angerufen, aber leider wurde nichts abgegebe

April 2018

Am Vormittag konnten wir am RV Park die Gasflaschen noch füllen lassen und so sind wir gegen 10 Uhr abgefahren Richtung Salzwüste. Grosse Berge Salz werden abtransportiert. Es ist ein langweiliges Stück Landschaft, rechts Salzwasser, links Salzwasser und die Teststrecke für die Geschwindigkeitsrekorde ist ca. 110 Meilen entfernt und so entscheidet mein Chauffeur, dass wir umdrehen, weil es einfach zu weit in die entgegen gesetzte Richtung ist. Ich bin froh, denn es gibt wirklich nichts zu sehen. Unterwegs fahren wir an dem Hinweisschild Dugway Rowley vorbei und das stimmt uns nachdenklich. Wer weiß schon wie verseucht die Gegend hier ist. Es ist militärisches Gebiet auf dem Versuche mit bi

April 2018

Wir sind zeitig auf den Beinen und machen uns für die Abfahrt bereit. Zwischen 8 und 9 Uhr soll die Post das Paket mit dem Stromwandler bringen. Während Dieter die Rechnung begleicht und das Paket holt, hüpfe ich noch schnell unter die Dusche. Alles ist perfekt und so machen wir uns auf den Weg nach Salt Lake City. Wir fahren ruhig und stressfrei bis wir die Berge erreichen. Wir sehen schon von weitem, dass es bei der Überfahrt Probleme mit dem Wetter geben könnte. Tatsächlich werden wir auf der Soldier Passhöhe von einem Schneesturm überrascht. Nach wenigen Minuten war es auch schon wieder vorbei. Der Himmel ging auf und wir erlebten eine wunderschöne Landschaft. Schneebedeckte Berge bei st

April 2018

Der heutige Morgen beginnt für uns mit einer Lifeschaltung in die Schweiz. Wir schauen uns, via Internet, das Zürcher Sechseläuten an. Dort wird heute der Böög verbrannt und somit der Sommer eingeläutet. Dank der Zeitverschiebung können wir bei diesem Ereignis frühstücken. Danach bereiten wir uns auf unsere Weiterfahrt vor. Morgen soll ja der Stromumwandler bei uns eintreffen und dann fahren wir nach Salt Lake City. Ich habe gewaschen, geputzt und wir haben mit der Heimatbasis telefoniert. Am Nachmittag erneut Sturmwarnung. Ein Bekannter aus Arizona hat uns per Mail mitgeteilt, dass sie eine Tornadowarnung haben und wir werden sicher ein bisschen was abbekommen. Gegen Abend dann geht es wie

April 2018

Wir beschliessen einen Tagesausflug zu machen. Bis zum "Colorado National Monument" sind es ca. 90 Meilen und das können wir in Ruhe an einem Tag machen. Wir starten gegen 9 Uhr und kommen nach einer entspannten Fahrt auf der Interstate 70 am Parkeingang an. Der Ausblick von oben ist umwerfend. Es scheint eine beliebte Strecke für die Biker zu sein, denn es sind sehr viele unterwegs. Am Visitor Center machen wir eine kleine Pause und erkundigen uns, ob man den Rundweg fahren kann und man kann. Es gibt eine Baustelle am Ende des Weges, aber ab da gibt es eine Umleitung. So fahren wir weiter und am nächsten Halt machen wir eine Entdeckung. Die Klettertour sieht aus der Ferne absolut verrückt a

April 2018

Wir hatten eine unruhige Nacht. Unser Stromumwandler ist ausgestiegen. Zuerst dachten wir es kommt von dem unglaublichen Sturm, dann dachten wir es könnten Sandkörner drin sein, aber alles half nichts. Nun ist guter Rat teuer, wir sind hier in einer sehr verlassenen einsamen Gegend gestrandet. Die Mitarbeiter vom Campground sind allerdings überaus hilfsbereit und hatten bereits entdeckt, dass wir Probleme haben. Ich mache es kurz - ein neuer Stromumwandler wurde sofort bestellt und wird hier zum Campground geliefert. Leider ist ein Wochenende vor uns das wir nun aussitzen müssen.

April 2018

Wir sind heute Morgen etwas zackig unterwegs, denn wir haben einen Termin in der Werkstatt. Punkt 9 Uhr stehen wir vor dem Tor und werden auch schon von einem sehr netten Mechaniker begrüsst. Unser Wohnmobil bekommt vorne zwei neue Reifen. Schnell und Kompetent sind die neuen Reifen montiert. Danach statten wir dem "Canyonlands National Park" einen Besuch ab. Das Wetter ist zwar nicht so toll, es weht ein Orkanartiger Sturm, aber wir wollen nicht einfach vorbei fahren. Nach wenigen Kilometern kommen wir am Parkeingang an, zeigen unsere Jahreskarte und zack sind wir durch. Der Agency Annual Pass (Jahreskarte) kostet 80 Dollar pro Fahrzeug und ist ein Jahr in allen National Parks der USA gülti

April 2018

Da wir morgen einen Werkstatt Termin haben, bleiben wir noch einen Tag mehr in Moab. Wir machen am Nachmittag einen Ausflug nach Castle Valley. Entlang des Colorado Rivers fahren wir Richtung Norden. Eine wunderschöne Fahrt durch eine Schlucht und wie kann es anders sein, eingerahmt von riesigen roten Sandsteinbergen. Wir stellen fest dass richtig was los ist auf dem Colorado River. Die Schlucht wird breiter und wir biegen nach Castle Valley ab. Und wie das so ist bei uns, wenn wir schneebedeckte Berge erblicken, dann zieht es uns einfach in die Richtung. Wir fahren mal los und schauen dann wie weit wir kommen. Gravelroad wollen wir auf keinen Fall fahren. Gute Strasse bis auf 2500 Meter Höh

April 2018

Am Morgen lassen wir uns Zeit, denn wir wollen erst am Nachmittag in den Arches National Park fahren. Wir haben die Information bekommen, wenn es geht den Vormittag zu meiden. Es hat dann sehr viele Besucher im Park und man bekommt keinen Parkplatz. Gegen 13.30 Uhr fahren wir dann los und es soll sich bewahrheiten, wenig Parkplätze aber viele Besucher verlassen den Park bereits wieder. In dem ca. 300 Km² grossen "Arches National Park" befindet sich die weltweit grösste Ansammlung von natürlichen Steinbögen. Der bekannteste ist der "Delicate Arch" mit ca. 20 Metern Höhe und ziert das Nummernschild von Utah. Bei einer Wanderung merken wir Beide dass wir doch noch sehr reduziert sind. Die Erkäl

April 2018

Bevor wir uns heute endgültig vom Monument Valley verabschieden gibt es erst noch ein Fotoshooting. Danach fahren wir noch einmal durchs das "Valley of the God" Nun geht es Richtung Norden. Kurz hinter Monticello biegen wir nach links ab auf die Strasse 211. Dies ist die südliche Zufahrtsstrasse zum Canyonland National Park. Der erste Halt ist am "Newspaper Rock" hier findet man ca. 2000 Jahre alten Felszeichnungen. Plötzlich erschrecke ich, weil ich jemanden an der Felswand runter fallen sehe. Zum Glück sind das nur Kletterer die in der Wand angeseilt sind. Wir schauen auf eine Felslandschaft und zugleich auf tiefe Canyons. Nach einer Pause am Ende der Panoramastrasse treten wir den Rückweg

April 2018

Wir lassen den Tag langsam und gemütlich angehen. Im Laufe des Vormittags reisten fast alle ab, über Mittag waren wir noch mit drei Fahrzeugen am Platz. Unsere Beiden "Nachbarn" von heute Nacht sind bereits um 9 Uhr abgefahren. Um 11 Uhr kommt die Putzfrau - was man halt so alles beobachtet. Nachdem die Putzfrau wieder abgefahren war, sind wir duschen gegangen weil ich hoffe, dass mir das heisse Wasser gut tut. Warm angezogen mit Mütze und Schal sind wir zu unserer Sunset Tour aufgebrochen. Es war wirklich fantastisch. Der nette Herr hat uns viel erzählt und alle Fragen geduldig beantwortet, was ja nicht so schwer war, denn wir waren nur 4 Personen. Er hat an allen wichtigen Punkten angehalt