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  • ulrike

August 2016


Sonntag und blauer Himmel,welch ein schönes Gefühl. Die Wetterprognosen sind gut, es bleibt bis am Nachmittag sonnig und warm. Gleich am morgen hatten wir "Besuch", welcher mich veranlasste einen "Entzückungsschrei" auszustossen.

Eine kleine dicke Erdkröte die es sich am Teppich gemütlich gemacht hatte, versteckte sich hinter meinem Schuh.

Wir haben uns zu einem Ausflug zur versandeten Laurentius Kirche verabredet - sie war die ursprüngliche Pfarrkirche von Skagen. Der Weg dorthin verläuft durch eine wunderschöne Natur, die uns immer wieder erstaunen lässt.

Das Heidekraut in den Dünen beginnt zu blühen und zaubert einen leuchtenden violetten Blütenteppich in die Natur.

Die Kirche wurde Ende des 13. Jahrhundert erbaut und stand damals mitten in Wiesen und Äckern. Um 1770 erreichte das Sandtreiben die Kirche und sammelte sich zunächst an der Friedhofsmauer. Nach einem starken Sturm 1775 konnte man den Eingang in den folgenden Jahren nur noch durch ständiges freischaufeln erreichen. Dies hatte zur Folge dass die Gemeinde die Kirche 1795 aufgab und das Kirchenschiff abriss. Der Kirchturm wurde weiss gestrichen und als Seezeichen bewahrt. 1903 wurde er dann unter Denkmalschutz gestellt und ist bis heute zur Besichtigung frei zugänglich. Zwei Leuchter, das Taufbecken und eine Glocke sind in der neuen Kirche (1841) in Skagen zu sehen.

Auf dem Weg zurück konnten wir eine andere Route nehmen und waren erneut begeistert. Der Fotograf hatte viel zu tun, sodass es eben etwas länger dauerte bis wir im Hafen von Skagen ankamen.

Hier noch einmal einen Blick auf den Kirchturm bevor er aus unserem Blickwinkel verschwindet.

Jetzt geht es nach Skagen zum Mittagessen.

Am Hafen vorbei......

wo sich die Möven sonnten, ging es in ein sehr nettes Lokal in der Innenstadt, wo wir ein feines Mittagessen geniessen durften. Am Nachmittag haben wir einen Abstecher an den Nordstrand gemacht.

Ein sehr steinreicher Strand

Die Häuser sind alle so gepflegt und hinterlassen bei mir ein heimeliges Gefühl

Als wir am Strand standen, sahen wir in der Ferne wie sich dicke Wolken bildeten und wir beschlossen zurück zum Campingplatz zu fahren.

Den Abend liesen wir mit einem Glas Wein ausklingen.


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