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  • ulrike

August 2016


Wir werden heute morgen von der Sonne geweckt und für heute sind die Vorhersagen gut. Das veranlasste uns dazu, einen grösseren Ausflug zu machen. Unsere Tour führt uns an die Nordseeseite in das etwa 80 Km entfernten Blokhus. Blokhus ist ein Badeort an der dänischen Jammerbucht und beherbergt in den Sommermonaten unzählige Touristen. Der Ort selbst hat nur ca. 470 Einwohner. Im Kulturhaus gibt es die Skulpturen Ausstellung, wo namhafte Künstler aus aller Welt aus Holz, Stein und vor allem aus Sand Skulpturen hergestellt haben. Das Motto der diesjährigen Ausstellung ist

-DIE WILDESTEN TIERE DER WELT-

Der Wolf im Schafspelz

Ein Adlerhorst

Sehr eindrücklich

Bei der Nahrungsaufnahme

Krokodile werden geboren

Hier nur ein paar der eindrucksvollsten Figuren.

die Ausstellung befindet sich in einem wunderschön angelegten Park mit Restaurant.

Es gibt auch verschiedene Räumlichkeiten für private Feierlichkeiten oder Konzerte und Tagungen

Sehr schön dekoriert

Einen Abstecher an den Strand, auch hier darf man mit dem Auto fahren

Es geht weiter nach Lökken.

Unterwegs haben wir in Ingstrup in der Käserei angehalten und uns mit Käse eingedeckt.

Am Nachmittag kamen wir in Lökken an und haben uns den Ort angesehen und den Strand, der etwas anders ist als sonst die Strände.

Hier stehen 485 kleine weisse Badehäuschen die man mieten kann.

Die Fischer verkaufen ihren Fang direkt am Strand.

Das geht ruck zuck, man wählt den Fisch aus, der Fischer filetiert ihn in ein paar Sekunden und schon hat man fangfrischen Fisch.

Die Möven warten auch darauf dass die Fischer zurück kommen.

Der Marktplatz

Unser nächstes Ziel ist die Wanderdüne Rubjerg Knude, sie ist mit ihren ca.100 Metern Höhe die grösste Wanderdüne Europas.

Der Leuchturm ist erhalten

Im Dezember 1900 wurde der Leuchtturm mit seinen Nebengebäuden feierlich eingeweiht. Ab 1910 blies der Wind den Sand immer wieder die Steilküste rauf. Nach und nach wurden die Gebäude zunehmend verschüttet. Man versuchte die Versandung aufzuhalten indem man immer wieder tonnenweise Sand weggefahren hat, aber leider blieb das ohne Erfolg. Man hat mit allerlei Mitteln versucht die Versandung aufzuhalten, man hat Kiefernzweige in die Düne gesteckt, was zur Folge hatte dass die Düne noch schneller wachsen konnte. Das anpflanzen von Strandhafer zeigte auch keinen Erfolg. Nachdem alle Versuche gescheitert waren, beschloss die dänische Regierung Anfang der 1990 Jahre den Sand frei wandern zu lassen. Es entstand ein Naturschutzgebiet, wo man der Natur ihren Lauf lässt. In den nächsten Jahren hat man dann die Dächer der Nebengebäude wegen Einsturzgefahr abgetragen. In der Zwischenzeit hat die Düne den Leuchturm passiert und da der Verlust der Steilküste im Jahr rund 5 Meter beträgt nimmt man an dass in den nächsten 8-10 Jhren der Leuchtturm die Steilküste runter stürzt.

Diese Aufnahme ist von 1912 und wurde aus Wikipedia kopiert.

Im Lönstrup gibt es einen Friedhof direkt an der Steilküste.

Die Grabsteine wurden am Strand eingesammelt und hier oben aufgestellt.

Auch dieses Grab wird wohl bald im Meer versinken.

Auf diesem Foto kann man eindrücklich sehen wie nah die Wohnhäuser am Abgrund stehen und man erahnt was in den nächsten Jahren passieren wird.

Die Natur lässt sich nicht ins Handwerk pfuschen und das ist gut so.

Auch haben wir heute viel kurioses erlebt

Frauen die den Männern auf dem Kopf tanzen........

Männer die im Erdboden versinken......

Bäume die verkehrt rum wachsen.......

Gefährliche Situationen am Wasser....autsch


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