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  • ulrike

November 2016


Das Wetter ist weiterhin sonnig, aber es geht ein kalter Wind. Da wir die Markise im nassen Zustand eingerollt haben, drehen wir sie jetzt bei dem schönen Wetter raus damit sie trocknen kann.

Diemal ist unser Grundstück ziemlich klein, aber wie man sieht, es passt gerade so.

Weil das Wetter so gut ist haben wir beschlossen einen Ausflug ins ca. 40 Km entfernte Györ zu machen. Györ ist die sechst grösste Stadt in Ungarn und hat ca. 131000 Einwohner. Györ strotzt vor barocker Baukunst, besonders sehenswert ist die Altstadt.

Das Bahnhofsgebäude und davor haben wir einen Parkplatz gefunden.

Von hier ist es ein Spaziergang bis zur Kathedrale von Györ.

Vorbei an einem schön angelegten Park kommen wir bei der Karmeliten Kirche an

Die Karmelitenkirche und das dazu gehörende Ordenshaus wurden in den Jahren 1721-1725 gebaut.

Leider war sie geschlossen.

Ein Blick auf den Fluss Raba, der etwas weiter rechts mit einem Nebenfluss der Donau (Mosoni-Duna) zusammen fliesst.

Vor der Brücke steht diese schöne Turmuhr.

Dieser Herr ist Karoly Kisfaludy, er war ein ungarischer Schriftsteller und Maler. Von hier aus ist es ein kurzer Spaziergang auf den Kaptalandomb (Kapitelhügel) bis zur Basilika.

Hier hat man schon einen schönen Blick auf die Kirche.

Die Kathedrale der heiligen Jungfrau Maria ist die Bischofskirche des Bistums von Györ.

Die Basilika hat eine über Tausendjährige Geschichte vorzuweisen. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert, wurde von den Mongolen zerstört und dann im 13. und 15. Jahrhundert wieder aufgebaut. Die komplette Ausstattung wurde erst um 1770 Fertig. Im Jahr 1997 wurde die Kathedrale von Papst Johannes Paul II. in den Rang einer Basilika minor erhoben.

Der erste Blick ist umwerfend.

Der rechte Seitenaltar

Die Kanzel

Der Altar wurde 1772 und 1781 erschaffen und zeigt, zusammen mit den Fresken an der Decke, die Himmelfahrt Marias.

Seitenbänke

Der linke Seitenaltar zeigt ein Bild von Maria mit dem Christkind, welches sehr verehrt wird. Dieses Bild stammt ursprünglich aus Irland und wurde 1663 als Geschenk mit nach Györ gebracht.

Wir gehen quer durch die Altstadt und kommen an sehr vielen barocken Gebäuden vorbei. Diese Häuser haben alle eine Tafel am Haus, was für uns aber leider nichts bedeutet, denn wir können die ungarische Sprache nicht lesen.

An diesem Haus steht irgendwas von Napoleon

Schöne Altstadt und alles gut erhalten und teilweise schön renoviert.

Wunderschön

Hier sieht man das Rathaus mit seinem 60 Meter hohen Turm. Das ist ein sehr anziehendes Gebäude das im Jahr 1900 fertiggestellt wurden.

Schräg gegenüber dann dieses Haus, ein Plattenbau.

Auf dem Rückweg nach Mosonmagyarovar haben wir uns wieder an unsere Reisen nach Rumänien erinnert. Wir sind diese Strasse auch immer gefahren. Das einzige was uns noch vertraut vorkommt sind die riesengrossen Felder. Damals sind wir überwiegend in der Nacht durch Ungarn gefahren und haben uns (leider) nicht für die Schönheit des Landes interessiert, wir hatten die Familien im Kopf und wollten immer so schnell wie möglich nach

Elisabethstadt in Rumänien.


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