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  • ulrike

Dezember 2016


Heute musste ich, gefühlt, mitten in der Nacht aufstehen. Auf jeden Fall war ich mit dem schlafen noch nicht fertig. Na ja, ich durfte eine Tasse Kaffee trinken und wurde zu dem genervt aufgefordert mich endlich anzuziehen. Um 8.30 Uhr sass ich in einem eiskalten und zugefrorenen Auto und wartete darauf dass dieses Auto endlich warm wurd. Es geht nach Passau zum Orgelkonzert. Unser Auto wurde im Parkhaus am Bahnhof geparkt und wir sind mit dem Cittybus bis zum Domplatz gefahren.

Das Tickethäuschen hatte gerade aufgemacht und so bekamen wir unsere Eintrittskarten.

Der Weihnachtsmarkt am Domplatz war auch noch nicht im Gange und so haben wir uns die Wartezeit im Cafe Stephansdom vertrieben.

Um die Pralinenwerkstatt haben wir aber einen Bogen gemacht.

Um die Torten leider nicht, hier kann man einfach nicht anders.

Sehr gemütliches Cafe

Ich, sitzend auf dem Thron, mit einer Obsttorte die unter einem Sahneberg verschwand und einer heissen Schokolade vor mir.

Dieter mit einer heissen Schokolade und einem Riesen Stück Aprikosentorte neben mir. Und das in einem urgemütlichen Cafe, so lässt es sich aushalten.

Pünktlich um 11.20 Uhr war Einlass in den Dom. Wir konnten uns einen Platz ganz vorne ergattern. Neben und vor uns eine Schulklasse aus Tschechien, die sich intensiv mit ihren Handy`s beschäftigte. Zuerst aber war mal wieder frieren angesagt, obwohl wir mit Schal, Mütze und Handschuhen ausgerüstet waren. Der Dom war eiskalt und wenn ich so ruhig rum sitze,dann krabbelt die Kälte halt etwas schneller in mich rein. Um 12 Uhr ging es los. Das Orgelspiel war so eindrücklich dass man für kurze Zeit die Kälte vergass.

Es ist so eindrücklich

Die Orgel besteht eigentlich aus fünf Orgeln die im Dom verteilt sind, die werden vom Hauptspieltisch aus gemeinsam gespielt.

Nach einer halben Stunde war das Orgelspiel vorbei. Übrigens war der Dom bis auf den letzten Platz besetzt. Wir waren richtig eingefroren, um so schwerer waren die ersten Schritte und wir sind langsam in Richtung Restaurant am Dom gelaufen - zu langsam - kein Platz mehr frei. Eine Reisegruppe aus den USA hatte dieses Restaurant für sich entdeckt. Wir sind weiter in Richtung Altstadt gelaufen

Der Residenzplatz mit der Bischöflichen Residenz aus dem Jahr 1707-1730 und dem Marienbrunnen davor aus dem Jahr 1904

Die Hofapotheke gibt es seit 1384 und ist heute in der 8. Generation im Familienbesitz. Sie ist die ältesten Apotheken in Bayern.

Wir haben es gewagt durch diese Gasse zu laufen und am Ende mussten wir umdrehen weil es eine Sackgasse war

Hier geht es wieder zurück.

(Interessantes Adventslicht)

Vorbei am Amtshaus, ein Gebäude aus dem Jahr 1447

Noch einmal durch eine Gasse (?)

Vorbei am Stadtgerichtsgefängnis aus dem 16. Jahrhundert

Ein Blick in den Innenhof

Dieses Gebäude ist zum Teil noch aus dem

15. Jahrhundert. Nach den Stadtbränden 1662 und 1680 sind mehrere Häuser zusammen gelegt worden.

Nach dieser grossen Runde sind wir im Ratskeller der Löwenbrauerei Passau eingekehrt, haben gemütlich und gut gegessen und waren wieder warm.

Sehr beeindruckt hat uns diese Markierung der Hochwasserstände. Meine Güte, wie hoch das Wasser in 2013 stand, fast so hoch wie im Jahre 1501.

Eigentlich wollten wir noch einmal über den Weihnachtsmarkt laufen, haben diese Vorhaben aber gestrichen - genug gefroren für heute. Wir sind dann mit dem Citybus zurück zum Parkhaus gefahren und haben den Heimweg angetreten. Vieleicht überkommt es uns noch einmal und wir machen später noch einen Besuch am Weihnachtsmarkt in Passau - weiss man es. Dies mal sind wir zurück nicht über die Autobahn gefahren, sondern über Vilshofen und haben in Pfarrkirchen einen kurzen Stopp eingelegt.

Im Handarbeitsladen haben ich mir Nachschub geholt, damit ich nicht mehr so frieren muss. Wieder "Zu Hause", ging es nach einer kurzen Pause, in`s Thermalbecken zum aufwärmen.


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