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  • ulrike

Dezember 2016


Heute ging es wieder früh aus dem Bett, wir haben einen spannenden Tag mit super Sonnenschein vor uns.

Zuerst heisst es mal Scheiben frei kratzen, aber wo ist der Eiskratzer? Was solls, mein Pfannkuchenwender tuts auch, man(n) muss sich nur zu helfen wissen.

Wir fahren an den Wolfgangsee zum berühmten Wolfgangseer Adventsmarkt. Dieser Markt erstreckt sich über die drei Orte Sankt Gilgen, Sankt Wolfgang und Strobl. Die Orte sind mit den Adventsschiffen verbunden und so ist es möglich alle Drei zu besuchen. Schon die Fahrt war schön, bei Bad Füssing gab es ein kurzes Stück mit dichtem Nebel aber sonst

war strahlend blauer Himmel bei Minus 6 Grad.

In St. Gilgen haben wir dann einen Parkplatz direkt neben der Zwölferhornbahn bekommen. Und dann passiert es so, wie immer bei uns, wenn eine Seilbahn in der Nähe ist. Ohne weiter darüber nachzudenken sind wir zuerst einmal mit der Zwölferhornbahn auf den Berg gefahren. Glasklare Sicht auf den See, bis nach Salzburg und auf die österreichische Bergwelt, sagenhafter Ausblick.

Die Seilbahn von 1957 ist historisch und die Kabinen sind Antik.

Blick auf Sankt Gilgen und das Hinterland bis nach Salzburg.

Diese Krippe steht am Zwölferhorn

Links liegt Sankt Wolfgang und hinter der Tanne versteckt sich der Ort Strobl.

Blick auf den Wolfgangsee und die Berge.

Hier ist mir dann etwas seltsames passiert, plötzlich hatte ich nur noch einen Handschuh. Wir sind den Weg zurück gegangen (ca.15 Meter), aber weit und breit kein Handschuh. Ich kann mir das einfach nicht erklären. Der Handschuh ist unauffindbar geblieben. Ob ich ihn mit dem Fotoapparat aus meiner Tasche gezogen habe und er ist den Berg runtergesegelt, oder jemand hat ihn aufgehoben, ich weiss es nicht, abgegeben wurde er nicht. Also geht es den Berg wieder runter

(Der rote Punkt ist unser Parkplatz)

und wir gehen zum Adventsmarkt in St. Gilgen. Der Markt ist für seine Kerzen aus Fieberglas bekannt und man sieht die Kerzen auch in allen Fenstern stehen.

Das Eingangstor

Rechts im Bild die Verkaufsbude der Kerzen

Alle Häuser weihnachtlich geschmückt

Überall in den Fenstern die Sankt Gilgener Kerzen.

Nach einer Runde über den Markt sind wir zur Schiffsanlegestelle gelaufen und haben uns dort ein Tagesticket für die Adventsschiffe gekauft. Mit dem Tagesticket kann man mit allen Schiffen überall hinfahren und immer wieder ein und aus steigen.

Die Erste Fahrt ging von St. Gilgen nach

St. Wolfgang, wo wir umgestiegen sind um weiter nach Strobel zufahren.

Blick auf Sankt Wolfgang

Überall brennen solche Feuerstellen wo man sich aufwärmen kann.

Das legendäre Weisse Rössel am Wolfgangsee, nicht schön, aber berühmt.

Strobel ist das Dorf der Krippen. Hier lebt ein Schnitzer der diese Figuren geschaffen hat.

Blick auf Strobl

Hier gibt es ein Glühweinfloß, welches am frühen Nachmittag schon rege besucht wurde.

Sofort viel unser Blick auf diese Krippe mit den lebensgroßen Figuren, welche von dem Künstler Matthäus Mayerhauser geschaffen wurde. Und schräg gegenüber steht die größte von ihm erschaffene Figur am See

das lebensgroße Pferd mit seiner Holzfuhre und dem Waldarbeiter.

Es gibt ein Freigehege mit einem Hirsch und seinen Hirschkälbern,

Das Wildgehege mitten im Ort

und das ist der Platzhirsch mit seinem prächtigen Geweih.

Es gibt ausserdem ein kleines Ziegengehege, an dem die Kinder ihre Freude hatten.

Hier haben wir ein Kaffee besucht, um etwas zu trinken und uns etwas aufzuwärmen.

Schöne Naturdekoration

Diese Präsentation von Krippefiguren hat uns besonders gefallen.

Die Buden sehen alle gleich aus und sind ausschliesslich mit Naturmaterialien geschmückt.

Die Zwei haben etwas am Himmel entdeckt, was den dritten überhaupt nicht interessiert.

Nach der Runde durch das Dorf ging es wieder zum Schiff und zurück nach Sankt Wolfgang.

Jetzt wurden die Schiffe immer voller und es hatte für viele Menschen keinen Sitzplatz mehr. Am Abend, wenn die Kerzen und Feuerstellen angezündet sind, ist die Stimmung natürlich am schönsten und das lockt die Menschen auf die Märkte.

Auch hier ist der ganze Ort wunderschön geschmückt, ausserdem kann man mit der Kutsche eine Runde fahren und man kann mit der Schaffbergbahn auf dem Berg hinauf.

Hier werden wir von einem Wolfgangseer Engel begrüßt.

Weihnachtlich geschmückte Häuser

und Strassen, in denen es immer voller wurde.

Bei unserem Rundgang wurde es dunkel und immer mehr Kerzen und Feuerstellen wurden angezündet. Es war eine sehr berührende Atmosphäre.

Wir laufen durch den Ort in Richtung Seepromenade um die Riesenlaterne mit ihren Sternen und Schwänen zu sehen.

Hier haben wir uns den Weg durch die Menschen erkämpft um ein ultimatives Foto machen zu können.

Die schwimmende Laterne mit ihren Sternen und Schwänen am Wolfgangsee.

Von St. Wolfgang aus sind wir wieder mit einem total überfüllten Schiff zurück nach St. Gilgen gefahren. Auch hier war alles in ein warmes Kerzenlicht getaucht und verbreitete eine andere Stimmung als heute Morgen.

Schon von weitem sah man eine 11 Meter hohe, rot leuchtende Kerze, auf einer Plattform stehen auf der man sich mit Glühwein und Punsch aufwärmen konnte.

Die beleuchteten Kerzen findet man überall.

Wir haben im Restaurant des Hotels Kendler zu Nacht gegessen und danach sind wir geradewegs zum Verkaufsstand der St. Gilgener Kerzen, wo ich mir eine ausgesucht habe. Wir spüren jetzt unsere Füsse und haben das Gefühl alle Gelenke sind eingefroren und steif und deshalb haben wir den Rückweg angetreten. Ohne Probleme waren wir um 21.30 Uhr wieder zu Hause in einem warmen kuscheligen Wohnmobil.


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