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  • ulrike

Januar 2017


Pünktlich um 6 Uhr wurden wir in Schwalheim vom Taxi abgeholt und zum Frankfurter Flughafen gebracht, von wo aus unser Flug in die USA geht.

Die Tickets sind ausgedruckt und das Gepäck ist aufgegeben.

jetzt ist Zeit für ein kleines Frühstück und dabei konnten wir zuschauen.....

wie das Flugzeug reisefertig gemacht wurde.

Wir hatten einen sehr schönen Flug von Frankfurt nach Los Angeles. Es gab keine Turbulenzen und es war durchweg sonniges Wetter.

Hier fliegen wir an Island vorbei

Die Eisschollen der Hudson Bay in Kanada

Gleich beim Einsteigen haben wir auch schon die ersten zwei Reiseteilnehmer kennen lernen dürfen. Die Beiden sitzen auf den Plätzen direkt vor uns und kommen aus der Schweiz. Ich freue mich darüber, so kann ich ab und zu schweizer Dialekt reden, was mir ein wenig gegen das kleine Heimweh hilft. Die Stunden vergingen mit plaudern, lesen und essen. Wir sind pünktlich um 12.15 Uhr Ortszeit gelandet, aber dann ging es los. Daß in Los Angeles am Flughafen von Zeit zu Zeit die Post abgeht das hat man schon mal gehört oder gelesen. Das, was dann aber passiert ist, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen niemals vorstellen können. Aber der Reihe nach, bei der Einreisekontrolle wurden wir vom Personal angewiesen die Kontrolle an einem Automaten zu vollziehen, so weit so gut. Wir konnten die Sprache in deutsch wählen und haben auch alle einzelnen Schritte erledigen können. Als der Ausdruck rauskam stand geschrieben - ihr Vorgang kann nicht abgeschlossen werden. Was jetzt? Wir wurden vom Personal in eine laaaaange Warteschlange geschoben um an einem Schalter den Vorgang zu beenden. Gefühlte 1000 Menschen in einer Reihe die sich laangsam in Schlangenlinien in Richtung Borderkontrolle vorwärts bewegte. Uns kamen immer die Bilder vom Almabtrieb der Kühe in den Sinn. In dieser, sich langsam vorwärts bewegende Menschenmenge, hatten alle das gleiche Ziel - die Einreise in die USA. Menschen mit Anschlussflügen haben verzweifelt um eine schnellere Abfertigung gekämpft, wurden aber immer wieder zurück gewiesen.

Ich habe immer darauf gewartet bis jemand ohnmächtig wird oder ausflippt, aber gottseidank ist nichts dergleichen passiert. Es ist sensationell wie man doch auf engstem Raum so viele "Kilometer" laufen kann. Die Reihen waren mit Bändern abgesperrt und führten in Schlangenlinien bis zum Schalter.

Am Schalter des Beamten angekommen, wurde der Vorgang wiederholt (Fingerabdruck und Foto) und wir durften einreisen. Danach suchten wir unsere Koffer vergebens auf dem Band, weil inzwischen (4Stunden nach Ankunft unserer Maschine)schon mehrere Maschinen aus Asien gelandet waren und deren Koffer die Runde drehten. Letztendlich fanden wir unsere Koffer in einer Ecke abgestellt. Wer meinen Dieter kennt, der weiss, was ich mitgemacht habe. Wir waren beide so genervt und fertig, dass wir uns nicht mehr auf die Suche nach unserem Reiseleiter gemacht haben, sondern wir sind sofort in den Shuttlebus des Hotels eingestiegen. Patrick hat sicher in der Ankunftshalle auf uns gewartet. Um 16.30 Uhr Ortszeit sind wir im Hotel angekommen. Dort war Jan, ebenfalls Reiseleiter und der hat Patrick informiert das wir angekommen sind. Nachdem wir unser Gepäck auf das Zimmer gebracht hatten und unser Reiseleiter inzwischen auch im Hotel angekommen war, gab es ein erstes Treffen mit allen Reiseteilnehmern. Eine kurze Begrüssung und das wichtigste zum morgigen Tag, mehr war einfach nicht mehr möglich. Patrick, unser Reiseleiter gab uns den Rat noch nicht ins Bett zu gehen, wegen der Zeitverschiebung, aber.....lieber Patrick, wir waren nicht mehr in der Lage deinen Rat zu befolgen.

Einfach nur noch ins Bett.


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