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  • ulrike

Februar 2017


Ich habe schlecht geschlafen und fühle mich nicht so gut, ich brauche ein bisschen Zeit um in die Gänge zu kommen und so sind wir recht spät abgefahren. Es hat nicht mehr geregnet und der Himmel zeigt hier und da wieder etwas blau.

Nach dem Frühstück ging es los. Unser heutiges Ziel ist San Quintin, wo wir wieder auf dem Posada Don Diego Trailer Park übernachten. Gleich auf den ersten Metern kam schon gleich eine überflutete Senke die wir passieren mussten. Auf der anderen Seite war ein Parkplatz auf dem wir parken konnten, um zu Fuss einem ausgetrockneten Flussbett zu folgen wo wir die Kakteen genauer anschauen konnten. Als wir so dastanden und eigentlich auf den etwas höher gelegenen Parkplatz fahren wollten, blieb ein Reiseteilnehmer im Wasserloch stecken.

Die LKW die von der entgegengesetzten Seite kamen hielten an und konnten uns mit einem Abschleppseil helfen.

Auch das Motorad blieb stecken.

Dieter hat das Wohnmobil rausziehen können und das wurde mit einem Hupkonzert von den LKW Fahrern belohnt.

Ein Motorrad mit zwei Leuten besetzt,konnte gerade so durchfahren und ein weiteres Motorrad blieb stecken. Die Fahrerin, eine junge Frau, konnte das Motorrad gerade noch halten und brauchte auch Hilfe. Während einer unserer Reiseteilnehmer schon seine Schuhe auszog, kam der andere Motorradfahrer ihr zu Hilfe und hat die Maschine mit Vollgas aus dem Wasser gefahren.

Alle Problemsituationen konnten erfolgreich behoben werden.

Die LKW sind losgefahren, schön langsam, sie wissen ja jetzt wie tief das Loch ist. Wie das immer so ist, einer macht immer blöd. Der Pickup hatte also überhaupt keine Zeit. Er konnte nicht warten bis der letzte der drei LKW aus dem Loch raus ist, nein, er musste sich an dem LKW vorbeiquetschen und ist um ein Haar nach der Seite abgerutscht, das war ganz schön knapp. So hatten wir schon am Vormittag unser Abenteuer. Die Wanderung durch das trockene Flussbett konnten wir geniessen und viele schöne Fotos machen.

Ich habe meinen Mann geschrumpft.....

Nein, natürlich nicht, der Kaktus ist ca. 15 Meter hoch und 500 Jahre alt.

Unsere schweizer Reiseteilnehmer sind schon im Berg

Und Dieter hinterher.....

Dieser Kaktus braucht Hundert Jahre bis er die ersten Abzweige bildet.

Und dann kam ein Reisebus voller Touristen.....

und der Berg sah so aus.....

Das ist der Star im Kakteengarten

Danach ging unsere Fahrt über teilweise überflutete Strassen ohne Probleme weiter.

Es hatte wohl ein ziemlich schlimmes Unwetter

Das Wasser kann nicht ablaufen

Eine Pemex (Tankstelle) haben wir auch gefunden....

Hier wird Gemüse angebaut.

Das Geschäft muss weiter gehen, hier werden Möbel verkauft.

an einem Millitärposten sahen wir dann noch diese wunderschöne Pflanze

Eine unglaublich schöne Blüte

Augen zu und durch.... Wir haben in San Quintin beim Calimax Supermarkt noch angehalten und Brot gekauft.

Da heute Sonntag ist, sind viele Menschen unterwegs

Ab jetzt müssen alle Vorräte aufgebraucht werden damit es keine Probleme an der Grenze gibt. Es dürfen keine frischen Lebensmittel in die USA eingeführt werden, das macht uns aber auch bewusst, dass unsere Reise bald zu Ende ist. Die Zufahrt zum CG war dann noch einmal grenzwertig, aber es kamen wieder alle Fahrzeuge wohlbehalten am CG an.

Gleich haben wir den CG erreicht.

Hier war das Unwetter so schlimm, dass es keine Internverbindung, keine Telefonverbindung und Stellenweise auch kein Strom gibt. Nach der abendlichen Besprechung haben wir im Restaurant zu Abend gegessen.


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