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  • ulrike

März 2017


Man glaubt es kaum, aber heute wurden wir von der Sonne geweckt. Nach dem Frühstück hat es uns dann nach draussen gezogen. Wir haben einen Ausflug zum kleinsten Dorf der Schweiz und nach Schwarzwaldalp gemacht.

Das Eis und der Schnee schmilzt

Die Wasserfälle stürzen sich vom Berg

Die Strasse ist frei und recht gut befahrbar

Die Strasse wird zum Bach

Auf Schwarzwaldalp angekommen, konnten wir gleich erkennen, dass hier schwer gearbeitet wird.

Wir haben eine sehr feine Erbsensuppe gegessen.

Auf dem Weg nach oben hat die Gemeinde einen Automaten aufgestellt und möchte für die Benutzung der Strasse ab 12 Uhr Mittags 4 Franken Gebühr haben. So weit so gut. Wir haben ein 5 Frankenstück eingeworfen, aber weder einen Beleg noch das Returgeld zurück bekommen. Dieter hat die angegebene Telefonnummer gewählt, aber niemand hat abgenommen und so sind wir einfach weiter gefahren. Wir haben das dann bei der Betreiberin der Schwarzwaldalp angesprochen, die konnte uns aber auch nicht helfen da dies Gemeindesache ist. Sie meinte, kontrollieren würden sie eh meistens am Vormittag. Als wir uns auf den Rückweg machen wollten, kam doch tatsächlich ein netter junger Polizist und kontrollierte die Autos, wohlgemerkt am Nachmittag.

Wir erklärten ihm wie das gelaufen ist. Er glaubte uns das erst einmal nicht und sagte dass alle anderen Autos ein Billett haben nur wir nicht, was allerdings auch nicht stimmte. Das Fahrzeug neben uns ist nach uns gekommen und hatte auch kein Billett. Dieter konnte ihm dann in den Anrufprotokollen des Handy`s zeigen dass er versucht hat um kurz nach 12 Uhr bei der Gemeinde anzurufen, aber niemand abgenommen hat. Dann lies er uns weiter fahren. Das Fahrzeug neben uns bekam eine Busse von 40 Franken. Wären wir nicht zufällig am Auto gewesen, dann hätten wir auch eine Busse kassiert.

Das wären dann 80 Franken für die Gemeindekasse gewesen........ich möchte diesen Gedanken gar nicht weiter denken.

Wenn man schon für alles was nicht Niet und Nagelfest ist Geld verlangt, dann sollte man auch dafür sorgen dass dies ungehindert möglich ist.

Auf dem Rückweg sind wir an Rosenlaui, den kleinsten Dorf der Schweiz, vorbei gekommen. Hier wurden wir von dem netten Polizisten überholt und hoffen sehr dass er den Billettautomaten kontrolliert.

Hier noch alles dick in Schnee eingepackt.

Ein wunderschönes Panorama

Im Gasthaus Zwirgi haben wir dann noch einen Kaffee getrunken und hier hat uns der Wirt erzählt dass es in Meiringen und Umgebung 36 Stunden am Stück stark geregnet hat.

Diese Aufnahme von Meiringen konnte ich von der Terrasse des Gasthauses machen. Morgen erobern wir die gegenüber liegende Seite.

Die Esel freuen sich über die ersten frischen grünen Grasspitzen

Die Abendsonne taucht die Berge in ein goldenes Licht.


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