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  • ulrike

Juni 2017


Wir haben Mückenfrei und sehr gut geschlafen. Hier und da gibt es eine Stechmücke, aber es hält sich noch in Grenzen.

Bis jetzt reicht die gute alte Fliegenklatsche aus.

Wir haben uns von den Kanadiern beraten lassen und uns eine Grundausstattung zugelegt, wovon das wichtigste das Muskolspray ist. Damit sprühen die sich und ihre Hunde ein, bevor sie in den Wald gehen. Sie sagen die Mücken hassen dieses Spray und drehen sofort ab....mal sehen ob sie recht haben. Jeder von uns hat einen Hut bekommen.....sieht bekloppt aus....aber wenn`s hilft soll es uns recht sein, hier kennt uns ja niemand :).

Unser heutiges Ziel ist auf jeden Fall Thunder Bay.

Unsere Fahretappe war heute abwechslungsreicher als gestern, viele Baustellen und auch eine Felssprengung durften wir anschauen. Baustellen sind ja immer ein "Besonderes Erlebnis" für meinen Chauffeur.

Wir machen eine Pause am See

Wir fahren immer noch am Lake Superior entlang

Ab hier ändert sich die Landschaft etwas, es geht stetig berauf und bergab.

Hier entsteht eine neue Brücke

es geht rauf und runter

Hier ist erst mal Stopp. Hier wird der Fels weggesprengt und wir müssen warten. Nach ca. 10 Minuten dann das Signal für die Sprengung und schon hat es geknallt....

Nachdem die Gefahr gebannt war durften wir auch weiter fahren.

Nun muss das ganze Zeug weg transportiert werden. So wie es ausschaut wird das Gestein gemahlen und gleich wieder zum Strassenbau verwendet.

Wir befinden uns in einem Gebiet wo die Ureinwohner Indianer waren.

Wir waren am Späten Nachmittag bereits in Thunder Bay und haben den Campground an den Kakabeka Fällen aufgesucht, aber leider war der noch geschlossen. So sind wir auf dem Parkplatz geblieben und haben uns die Wasserfälle angeschaut.

An dieser Stelle stürzt der Kaministiquia River ca. 40 Meter über eine Felskante. Der Name Kakabeka kommt aus der Indianersprache und bedeutet "Donnerndes Wasser".

Die Häuptlingstochter Greenmantle, die Tochter des Anishinabe Häuptlings Ogama, hat sich an den Fällen für ihren Stamm geopfert. Die verfeindeten Sioux Indianer griffen die Anishinabe Indianer an und dabei fiel Greenmantle ihnen in die Hände. Sie zwangen sie dazu, ihnen den Weg über das Wasser zu zeigen und so führte Greenmantle die Feinde an die Fälle, wobei sie selbst und weiter 20 Sioux Indianer ihr Leben liesen.

Der weitere Verlauf des Flusses

Jetzt geht es zurück zum Campground Happy Land RV Park wo es erst mal dem Fliegendreck an den Kragen geht.

Es war heute ein schwül heisser Tag, um 18.30 Uhr waren noch immer 30 Grad, sowohl draussen als auch innen.


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