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  • ulrike

Juli 2017


Für heute steht ein Besuch in Anchorage City auf unserem Programm. Wir sind mit dem öffentlichen Bus in die Stadt gefahren. Sofort fallen uns die vielen schönen Blumenrabatte auf, es blüht an allen Ecken. Es werden jedes Jahr ca. 100000 Blumenampeln aufgehängt und jede auch noch so kleine Ecke wird bepflanzt.

Anchorage (Ankerplatz) liegt in der Bucht des Cook Inlet und hat ca. 300000 Einwohner, womit sie die grösste Stadt Alaskas ist. Sie wurde 1915 als Hauptquartier der Alaska Railroad gegründet.

Vom Visitorcenter fahren Busse zur Stadtrundfahrt ab und wir entscheiden uns für den Trolley Bus.

In 1 Stunde sehen wir alles interessante. Grossen Eindruck hat der Earthquake Park (Erdbebenpark) bei uns hinterlassen. Am 27. März 1964 (Karfreitag) verursachte ein Erdbeben grossen Sachschaden und es gab viele Todesfälle. Das Epizentrum lag im Prinz-William-Sund im Süden Alaskas und hatte eine Stärke von 9,2 auf der Richterskala, das stärkste Beben in der Geschichte der USA. Die meisten Menschen kamen durch den daraus entstandenen Tsunami ums Leben.

Wir fahren am grössten Wasserflugzeughafen der Welt vorbei und kommen wieder zurück zum Visitorcenter, von wo aus wir die Stadt zu Fuss erkunden.

Das Iditarod Hundeschlittenrennen ist das längste Rennen der Welt und führt über ca. 1900 Kilometer durch Alaskas unberührte Natur nach Nome. Als 1925 in Nome eine Diphtherieepidemie ausgebrochen war und dort ein Serum gebraucht wurde, machten sich insgesamt 20 Hundeschlittengespanne auf den Weg. In einem Staffellauf schafften sie es in nur 5 Tagen das überlebenswichtige Serum an die Beringsee zu bringen. Daraus ist heute ein sportliches Ereignis geworden.

Anschliessend haben wir noch einen Besuch bei einem Juvelier gemacht, der sehr anschaulich über die Goldsuche und Goldverarbeitung dekoriert hat.

Nach einem Spaziergang zurück zum Busbahnhof sind wir wieder zum Rv zurück gefahren.


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