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  • ulrike

August 2017


Pünktlich um 8 Uhr werden wir vom Shuttle Bus am Campground abgeholt und gelangen so zeitig zum Hafen. Wir fahren mit dem Katamaran Fjordland nach Juneau, der Hauptstadt Alaskas.

Die Stadt hat ca.31200 Einwohner und keine Strassenanbindung an das öffentliche Strassenverkehrsnetz. Sie ist nur per Luft oder über den Wasserweg zu erreichen. Innerhalb des Stadtgebietes gibt es aber Strassen mit einer Gesamtlänge von 40 Meilen.

Auch auf dieser Fahrt wird sofort gehalten wenn es etwas zu sehen gibt.

Wir sehen sehr viele Weisskopfseeadler und verschiedene Vögel, auch die Seelöwen und die Seehunde sind wieder mit dabei.

An der Schiffshaltestelle Yankee Cove legen wir an und steigen in einen Reisebuss ein. Dieser bringt

uns dann in die City von Juneau, wo wir 3 Stunden zur freien Verfügung haben. Diese Zeit reicht aus für ein Mittagessen und eine Stadtbesichtigung.

Im Hafenrestaurant sitzen wir dann am Fenster und können während dem Essen den Flugzeugen, die im Minutentakt kommen und gehen, zuschauen. Hier wird deutlich, es gibt nur am Wasser oder durch die Luft einen Zugang zur Stadt. Downtown Juneau selbst besteht fast nur aus Juwelier und Souvenier Geschäften. Wenn man sich umschaut wird auch klar warum das so ist. Egal wohin der Blick geht, es ist immer ein Kreuzfahrtschiff zu sehen, vier an der Zahl lagen im Hafen. Die Seilbahnstation ist ebenfalls sehr zentral gelegen und die Gondel fährt recht steil nach oben. Wir haben es uns diesmal verkniffen nach oben zu fahren, obwohl das zugegebener Massen schwer war. Dieter hat verwzeifelt eine Eisbude gesucht, aber leider keine gefunden, dafür gab es jede Menge assiatische Imbissbuden. Auffallend ist, dass überall schöner und gepflegter Blumenschmuck vorhanden ist. Punkt 14.30 Uhr ging die Fahrt mit dem Bus weiter. Wir werden zum Mendenhall Gletscher gefahren und haben dort eine Stunde zur freien Verfügung. Während dieser Zeit hat der Bus einige der Passagiere zum Flughafen gefahren.

Der Mendenhall Glacier ist ein 20 Km langer Ausläufer des über 4000 Quadratkilometer grossen Juneau Icefiel.

Wie man erkennen kann, waren wir nicht alleine unterwegs. Ein grosser Teil der Kreuzfahrer war mit dem Bus am Gletscher oder im Hubschreauber in der Luft über dem Gletscher. Zeitweise waren vier Hubschrauber zur gleichen Zeit in der Luft und haben ihre Kreise über dem Eis gezogen. Wenn man uns jetzt fragt ob es uns gefallen hat, dann können wir sagen, na ja, es ist ein schöner Glacier in einer wunderbaren Landschaft....aber die Menschenmassen....das ist sehr gewöhnungsbedürftig. Nach einer Stunde wurden wir wieder abgeholt und zum Hafen in die Auke Bay gebracht, wo wir von der Fjordland in Empfang genommen wurden. Der Rückweg verläuft auf der anderen Seite der Berge und so hatten wir neue Ausblicke.

Hier haben wir eine kleine Gruppe Wale beobachten können.

Während der Rückfahrt bin ich mit einem jungen Mann ins Gespräch gekommen und es stellte sich raus - er kommt aus der Schweiz von Bülach. Ich hatte Freude mal wieder ein bisschen Dialekt sprechen zu können. Im Hafen angekommen, hat uns der Shuttle Bus bereits erwartet und entspannt zum Campground zurück gebracht.


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