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  • ulrike

August 2017


Wir haben an diesem einsamen See (Babine Lake) sehr gut geschlafen.

So machen wir uns zeitig auf den Weg (8Uhr) damit wir vor den Holzfahrzeugen weg sind – so dachten wir zumindest. Aber wir haben falsch gedacht!

Also reihen wir uns ein und fahren völlig umnebelt von Strassendreck die 30 Kilometer zurück nach Burns Lake. Es ging überraschend gut, sie sind flott, aber doch vorsichtig gefahren. Sie haben nicht wild überholt und so sind keine Steine geflogen, sodass alle unbeschadet angekommen sind. Diese Holzfahrzeuge begleiten uns nun bis Prince George. Wir fahren durch ein Gebiet wo grosse Holzverarbeitende Betriebe angesiedelt sind.

Plötzlich macht der Chef eine Vollbremsung, wendet und fährt zurück. Er hat das (Paradies) im vorbei fahren gesehen und es könnte ja was dabei sein, was er zufällig gebrauchen kann....man(n) weiss das ja nie so genau!!

Es wurde ein bisschen gesucht und geredet, leider nichts passendes gefunden und danach ging es weiter.

Kurz vor Vanderhoof biegen wir ab und fahren bis Fort St James, welches wir besichtigen wollen.

Fort St James wurde 1806 von Simon Fraser auf dem Gebiet des Nak`azdli Sammes gegründet als er die Gegend erforschte. Simon Fraser und seine Begleiter stellten fest, dass die Gegend reich von allen Pelztierarten war und so wurde das Fort ein wichtiger Handelsplatz auch für die hier lebenden Indianer Stämme.

Wir fahren weiter und wenige Kilometer vor Prince George war plötzlich die Luft voller Rauch. Wir kommen nun immer näher an die Waldbrandgebiete heran und hoffen dass sich die Lage in der Zwischenzeit beruhigt hat.

Im Visitorcenter erfahren wir dass es seit heute so verraucht ist und dass der Hwy 97 wieder offen zu befahren ist. Die Brände sind mehrheitlich gelöscht, es hat hier und da noch kleinere Brandherde, die aber unter Kontrolle sind. Heute übernachten wir zum ersten Mal auf einem Walmart Parkplatz, weil es einfach zu spät war um noch weiter zu fahren.


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