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  • ulrike

Oktober 2017


In der Nacht gab es immer wieder kurze, aber heftige Regenschauern und es sind kühle 6 Grad. Die Mausefallen stehen noch genau so da wie wir sie hingestellt haben, auch die kleinen Köder sind noch vorhanden. es sieht so aus als wäre die Maus in Port McNeill geblieben. Nach dem heissen Kaffee fahren wir weiter Richtung Süden.

In Campbell River haben wir einen Tankstopp gemacht und anschliessend einen Besuch bei Home Depot, einem Baumarkt. Während Dieter sich die Ersatzteile für den Wasserschlauch gekauft hat, konnte ich im Wlan an der Homepage arbeiten. Danach noch einen kurzen Besuch im Walmart und dann ging es weiter. Da wir ja sehr viel Zeit haben, haben wir beschlossen, dass wir einen Abstecher nach Gold River machen. Im Regen fahren wir wieder einmal durch schöne Natur und hoffen dass morgen das Wetter besser ist.

Gold River ist eine sehr junge Gemeinde, sie besteht erst seit den 1960 Jahren. Es ist ursprünglich das Gebiet der Nuu-schah-nulth Indianer, die die gesamte Westküste Vancouver Island besiedelten. Nördlich vom Gold River liegt der Ort Tsaxana, in dem die Nachfahren der Ureinwohner heute leben. Port River hat eine Seltenheit, sie ist die einzige Gemeinde deren Stromkabel alle unterirdisch verlegt sind. Am Ende des Hwy 28 gibt es einen kleine Hafen der an einem Nebenarm des Nootka Sound, am Muchalat Inlet liegt. Hier ist auch die Holzindustrie beheimatet.

Auf dem Weg zurück in den Ort fahren wir an zwei schönen Wasserfällen vorbei.

An der Infotafel der Fälle ist dann dieses Foto entstanden.

Mitten im Ort finden wir einen Übernachtungsplatz auf dem Dorfplatz. Der nahegelegene Liquore Store hat noch offen und hier fragen wir ob wir über Nacht stehen dürfen - es war überhaupt kein Problem.

Noch eine Besonderheit 😊 der Schnapsladen hat bis 23 Uhr geöffnet und so konnten wir auch ein Feierabendbier geniessen.


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