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  • ulrike

November 2017


Heute verlassen wir Kanada und reisen in die USA ein. Nachdem wir am Morgen alles erledigt hatten, sind wir gegen 10 Uhr los gefahren. Auf dem Kanada Hwy 1 in Richtung Hope, haben wir uns für den Grenzübertritt in Aldergrove? entschieden. Hier war eine Wartezeit von 20 Minuten angegeben und die haben wir auch gebraucht bis wir am Border waren. Wir wurden erneut gefragt woher, wohin, warum, wie lange. Wir haben alle Fragen zum hundersten mal beantwortet und mussten dann auf einen Parkplatz fahren und in ein Gebäude gehen. Hier ging es erneut los. Eine sehr junge und unfreundliche Dame wollte erneut wissen woher, wielange, wohin, warum und ist zwischen den Fragen immer wieder davon gelaufen. Dann hat sie sich unseren Autoschlüssel geben lassen und ist mit einem Kollegen in unser Wohnmobil um es zu durchsuchen, während wir im Gebäude warten mussten. In dieser Zeit konnte ich beobachten wie freundlich die männlichen Borderkollegen im Umgang mit den Reisenden sind und habe mich gefragt was unserer Beamtin wohl widerfahren sein muss, dass sie sich so verhält. Nach einer kurzen Zeit kamen die beiden Border wieder ins Gebäude und erneut wollte sie wissen warum ich nicht mehr arbeite, wie das sein kann dass ich so lange von der Arbeit weg bleiben kann und und und. Ich gebe zu, dass ich zum ersten mal froh war, dass mein Englisch so verdammt schlecht ist, sonst wäre ich an dieser Stelle ausgeflippt. Auch hier ist sie immer wieder davon gelaufen und hat uns stehen gelassen. Irgendwann kam sie mit unseren Pässen und hat uns "wohlwollende" 6 Monate Aufenthalt gewährt. Wir haben die Fingerabdrücke geben müssen, sie hat die Einträge in die Pässe gemacht, hat Dieter den Schlüssel zurück gegeben und ist erneut mit den Pässen davon gelaufen. Nach wenigen Minuten haben wir die Pässe bekommen und durften gehen. Kein Gruss, kein Welcome kein nichts. Sie haben sich nicht die Mühe gemacht die Schränke wieder zu verschliessen und so wissen wir, dass sie unsere Reiseunterlagen studiert haben, unsere Pflegeutensilien im Bad untersucht haben, sie haben in meinem Kochbuch gelesen und in der Wäsche gewühlt und nichts gefunden. Das ganze Prozedere hat fast 2 Stunden gedauert.

Das war auf unserer gesamten Reise die erste unfreundliche Begegnung überhaupt.

Im strömenden Regen kamen wir in Bellingham an und haben erst einmal unsere Lebensmittel aufgefüllt. Eigentlich wollten wir noch ein Stück fahren und hinter Seattle übernachten, aber das haben wir verworfen und sind in Bellingham auf den RV Park gefahren, wo wir einen Übernachtungsplatz bekommen haben.


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