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  • ulrike

Dezember 2017


Wir haben gut und ungestört geschlafen. Am Morgen kamen schon recht früh erste Besucher, die aber ohne Informationen wieder weg gefahren sind. Leider ist das Visitor Center nicht geöffnet worden, obwohl an der Türe ausgeschrieben ist von 9-17 Uhr. Wir frühstücken und machen uns auf den Weg um den Mono Lake zu erkunden. Der "Mono Lake" ist ein Natronsee. Er ist sowohl alkalisch wie auch besonders salzig. Seit den 1940 Jahren wird aus dem Einzugsgebiet des See`s über eine 520 Km lange Pipeline das Trinkwasser für Los Angeles abgezapft. Dadurch ergaben sich für die Zuflüsse und den See selbst schwerwiegende ökologische Probleme. Der Wasserspiegel sang stark ab und dadurch wurden die Kalktuffgebilde, die im See gewachsen sind, sichtbar. Das wiederum machte den See in der Welt bekannt. Der See gehört mit seinen ca. 760 000 Jahren zu den ältesten Seen in Nordamerika. Mono heisst übrigens in der Sprache der indianischen Ureinwohner Fliege.

Wir fahren zwischen dem Monokrater und dem Panumkrater durch bis an das Südufer des Sees. Von hier hat man die beste Möglichkeit die Gebilde anzuschauen. Vom Parkplatz kann man gut über die angelegten Holzstege bis ans Ufer laufen.

Nach dem ausgiebigen Besuch fahren wir wieder Richtung Süden. Wir machen einen Abstecher in den Ort Mammoth Lakes wo wir das Visitor Center besucht haben. Der Ort ist beliebt bei Wintersportlern.

Hier haben wir eine genaue Wegbeschreibung zu den heissen Quellen bekommen. Wir fahren los und finden sie auf Anhieb.

Zum Baden leider nicht geeignet, aber man kann sehen und riechen wie die Erde arbeitet. Wir konnten sie nur von oben anschauen, denn der Weg nach unten ist gesperrt, warum auch immer?

Danach fahren wir weiter nach Süden. Unser heutiges Ziel ist Lone Pine, wo wir auf dem Boulder Creek RV einen Übernachtungsplatz haben.

Am Abend gab es dann noch mal eine "Bärensichtung" bei unserem Nachbarn am Campground und einen wunderschönen Abendhimmel zu bestaunen.


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