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  • ulrike

Dezember 2017


Wir haben in Yucca Valley sehr gut geschlafen und

warum der Ort Yucca Valley heisst, zeigen die Fotos.

Hier wachsen überall Yucca Palmen.

Wir wollen heute den Joshua Tree National Park besuchen und fahren nach Twentynine Palms (origineller Ortsname), wo sich das Visitor Center und ein Eingang zum Park befinden. Wir bekommen im Visitor Center reichlich Infomaterial und starten bei 24 Grad unsere Erkundungstour. Gleich zu Beginn unserer Tour werden wir von einem Mobil aus der Schweiz überholt. Bei einer geeigneten Haltebucht bleiben wir stehen und unterhalten uns eine Weile. Es freut uns immer wieder wenn man sich unterwegs mit gleichgesinnten Reiselustigen Menschen austauschen kann und wenn sie dann noch aus Europa kommen ist das immer etwas Besonderes. Wir haben ungefähr die gleiche Route und vielleicht treffen wir uns im Frühjahr noch einmal in Kanada. Die Beiden wollen zu einer Wanderung aufbrechen und wir wollen in den Westen des Parks fahren.

Der Yoshua Tree National Park ist 3196 km² gross und liegt auf einer Höhe von 300 - 1780 Meter Höhe. Die westliche Seite des Parks gehört zu der Mojave Wüste und hier wachsen zwischen den Felsen die Joshua Bäume (Palmlilien), die eigentlich keine Bäume sind, sondern eine Art Yucca. Sie wachsen bis zu 18 Meter hoch und können durchaus 900 Jahre alt werden. Die Mormonen gaben dem Park den Namen, weil die Palmlilien mit ihren Armen sie an die Gestalt des Propheten Joshua erinnerten. Die östliche Seite des Parks befindet sich in der Colorado Desert Wüste. In der sonnenverbrannten Vertiefung findet sich der "teddy bear colla Kaktus". Hier findet man eine vielzahl an Pflanzen und Tieren die gut in dem trockenen und heissen Klima überleben können.

Wir fahren durch ein Wirrwarr von durcheinander gewürfelten Felsbrocken, welche das Resultat von vulkanischer Aktivität sind.

Viele dieser Steinhaufen sehen richtig gefährlich aus und wir fragen uns ob die Steine nicht auch manchmal runterfallen. Die Anhäufungen sind bei Kletterern sehr beliebt und das können wir anschauen. Am Keys View Point auf 1580 Meter haben wir einen fantastischen Blick in die Ostseite des Parks.

Hier machen wir eine kleine verspätete Mittagspause. Auf dem Rückweg begegnen wir erneut einem deutsches Wohnmobil. Nach einem kurzen Gespräch und den gegenseitigen Wünschen für eine weitere gute Reise geht es weiter. Wir fahren durch das Pinto Basin in Richtung Südausgang.

In Mecca biegen wir auf die Strasse 111 Richtung Süden ab und finden auf dem Salton Sea State Park einen Übernachtungsplatz.


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