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  • ulrike

Dezember 2017


Wir sind zeitig auf den Beinen und fahren nach

New Orleans.

Auf dem örtlichen RV Park bekommen wir, wie viele andere auch, keinen Platz über das Wochenende. Wir stellen uns auf den angrenzenden Parkplatz und ziehen uns ein Ticket für 24 Stunden. Schräg gegenüber ist das Visitorcenter und von dort fahren auch die Busse zur Stadtrundfahrt ab. Wir sind zeitig, das Wetter ist noch ganz gut und so machen wir uns auf zu einer Stadtrundfahrt. Im Visitorcenter bekommen wir ein paar Verhaltensregeln in Bezug auf die Kriminalität mit auf den Weg. Es wird gewarnt vor Taschendieben und vor Banden welche die Touristen ausrauben. Wir bekommen im Stadtplan aufgezeichnet welche Strassen wir meiden sollten und dass wir bei Dunkelheit bitte ein Taxi nehmen sollen.

Wir lassen uns nicht abschrecken und starten mit vielen anderen Touristen eine Fahrt im offenen Bus.

Wir fahren am Superdome und dem WWII Museum vorbei

Der Mercedes-Benz-Superdome ist eine Multifunktionshalle in New Orleans und hat Platz für ca. 17000 Menschen. Während dem Hurrikan Katrina waren hier drei mal so viele Menschen untergebracht.

Der Stadtteil French Quarter ist die Altstadt und hier ist richtig was los.

Am Jackson Square wird die Silvesterparade vorbereitet. Das berühmte Cafe Mondo war komplett überfüllt und eine lange Warteschlange hatte sich gebildet.

Wir haben schon lange nicht mehr so viele Menschen auf einem Fleck gesehen und ich war heilfroh, dass ich in dem Bus sass.

Wir durften einen Blick in die heiligen Hallen des New Orleans Karnewals werfen. Der Mardi Graz, wie der Karneval hier genannt wird, hat in diesen Hallen seine Schätze stehen.

Die Strassen sind zum Teil auch wieder ein einziges Geflecht von Beton und Stahl hoch oben in der Luft. Unter den Brücken leben viele Obdachlosen Menschen, auch solche die beim Hurrikan Katrina alles verloren haben und es bis heute nicht geschafft haben ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken.

Nach ca. zwei Stunden sind wir wieder am Parkplatz angekommen. Hier treffen wir auf ein Schweizer Paar das ebenfalls mit einem Wohnmobil unterwegs ist und es entsteht ein nettes Gespräch.

Aufgefallen ist uns, dass es eine grosse Polizeipräsenz hat. Man hat das Gefühl, alles was Blaulicht und Sirene hat, ist in der Stadt unterwegs. Die Sirenen der Polizei sind ununterbrochen zu hören. Das Wetter schlägt um, es ziehen dunkle Wolken auf und die Temperatur soll deutlich fallen. Wir sind am überlegen ob wir den Silvesterumzug anschauen sollen oder nicht, wir wissen es noch nicht.


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