• ulrike

Januar 2018


Es hat die ganze Nacht wie aus Eimern geschüttet geregnet und das trommeln auf unser Dach hat uns nicht so richtig schlafen lassen. Wir lassen den Tag bei 4 Grad plus gemütlich angehen und freuen uns, dass es nicht gefroren hat. So ganz nebenbei bemerkt, hatten wir uns Florida ganz anders vorgestellt. Gegen Mittag hört es auf zu Regnen und wir machen uns parat zur Abfahrt. Unser heutiges Ziel ist der Homosassa Spring Wildlife State Park und den erreichen wir nach wenigen Kilometern.

Hier kann man Manatees (Seekühe) und viele andere einheimische Tiere sehen. Wir haben Manatees noch nie in der Natur gesehen und sind sehr gespannt. Verletzte und Kranke Manatees werden hier wieder gesund gepflegt und genießen das warme Wasser das beständig aus der Quelle fließt. In dicke Jacken eingehüllt werden wir auf dem Wasserweg mit einem Elektroboot in den Park gefahren.

Wir laufen den vorgezeichneten Rundweg und kommen so an allen Tieren vorbei.

Bei dem Anblick des ersten Tieres sind wir doch etwas erstaunt, ein Nilpferd haben wir hier nicht erwartet.

Ein Ranger erzählt uns, dass dieses Nilpferd 1960 im Zoo in San Diego geboren wurde und hier im Homosassa Park seine "Rente" geniessen darf. Wir erfahren auch, dass es mal eine Rolle in dem Film "Daktari" übernommen hatte.

Überall dampft das heisse Wasser und man sieht dass sich die Tiere wohl fühlen.

Wir kommen endlich zu den Manatees. In einem sogenannten Isolierbecken schwimmen drei Manatees die aussehen wie kleine Uboote. Es sind kranke oder verunfallte Tiere die hier wieder gesund gepflegt werden.

Etwas weiter sehen wir viele Menschen im Wasser und es schaut von weitem aus, als hätten sich hier die Senioren zur Wassergymnastik getroffen. Aber es sind Menschen die mit den Manatees schwimmen und tauchen, was Touristen halt so alles machen.

Wir kommen zu den Flamingos und staunen über diese Farbenpracht.

Interessante Vögel warten im nächsten Gehege.

Diese beiden Fuchskinder wurden hier aufgezogen

Der Weisskopfseeadler hat sich doch recht aufgeregt über unseren Besuch und so gehen wir zu den Pelikanen.

Hier erfahren wir dass es viele verschiedene Pelikane gibt. Braunpelikane und Nasshornpelikane haben ihr Quartier im Park.

Der Truthahngeier trocknet sein Gefieder und fühlt sich sichtlich wohl.

Viele verschiedene Reiher und Enten gab es zu bestaunen.

Der Panther war ganz nervös in seinem Gehege, weil auf der anderen Seite vom Zaun ein paar Enten spaziert sind. Es gibt zwei Florida Panther im Park, aber man kann sie nicht zusammen halten weil sie sich nicht vertragen. Bei der Schlange war ich froh dass eine Scheibe zwischen uns war.

Zum Schluss waren wir noch bei den Aligatoren, die aber hatten keine Lust sich uns einmal ganz zu zeigen. Diese schöne Pflanze, die mich an unsere Clivien erinnert, hat leider etwas vom Frost abbekommen. Wir haben einen wunderschönen Tag im Park verbracht. Zurück zum Parkplatz sind wir mit der Bahn gefahren. Total durchgefroren, aber sehr zufrieden sind wir am RV Park angekommen. Nach einer heißen Suppe sind wir beide erschöpft eingeschlafen.


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