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  • ulrike

Januar 2018


Als wir am Morgen wach werden merken wir, dass es eine Stechmücke in unser Schlafgemach geschafft hat, wir sind beide ganz zerstochen. Als wir die Rollos aufgemacht haben und die Fenster ansehen.......sehen wir, was uns zum Glück erspart geblieben ist und wollen nicht mehr über die 5 Mückenstiche jammern. Wir wollen die Everglades anschauen und dann müssen wir auch mit den Mücken leben.

Wir pflegen unsere zerstochenen Beine, Frühstücken und los geht`s.

Unser Ziel für heute Nachmittag ist der RV Park in Homestead. Wir fahren gemütlich und mit vielen Stopps durch den Big Cypress National Park und am Nördlichen Rand des Everglades National Parks entlang. Das Wetter hat sich wieder gebessert, es ist sonnig und warm. Wir sehen grosse gefährliche Tier, viele Vögel und spezielle Pflanzen.

Man stellt sich die Sumpflandschaft immer als schlammig ung modrig vor, aber das Wasser ist glasklar und man kann bis auf den Grund schauen. Plötzlichen liegen rechts und links am Strassenrand grosse gefährliche Tiere die es bei uns in der Natur nicht gibt.

Sehr eindrücklich wie sie so ruhig da liegen und vor sich hindösen als könnten sie kein Wässerchen drüben.

Im selben Wasser leben die Schildkröten und die Fische friedlich miteinander.

Viele seltene Vögel überwintern hier und man kann sie gut bei der Futtersuche beobachten .

Ein Stück des Weges werden wir von einer Motorradgruppe eskortiert und sie machen dann auch mit uns eine Pause für einen Schwatz. So erfahren wir, dass sie aus Kanada kommen und 6 Monate im Jahr in Miami überwintern.

Kurz vor unserem Ziel sehen wir eine grosse Baustelle wo man gut erkennt, dass sie eine kaputte Brücke erneuern. Diese Brücke ist wohl auch Opfer vom Hurrikan Wilma. Wir kommen am RV in Homestead an, checken für zwei Tage ein und kommen gleich in den Genuss eines Konzertes, allerdings beschränkte sich die "Musik" nur auf dröhnende Bässe und Polizeisirenen. Ab 19 Uhr war es allerdings ruhig.


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