Suche
  • ulrike

Januar 2018


Wir fahren am Morgen zeitig in den Everglades National Park und werden dort den Tag verbringen. Das Wetter ist sonnig aber es geht ein kalter Wind. Wir fahren einmal ganz durch bis zum Visitorcenter Flamingo. Hier läuft so gut wie nichts, es ist noch vieles zerstört und noch nicht wieder in Stand gesetzt. Zwei Ranger sind vor Ort und beantworten die Fragen der Besucher. Die Vögel fangen an Nester zubauen und zum Teil brüten sie auch schon. Im Hafenbecken schwimmen ein paar ganz mit Schlamm überzogene Manatees herum.

Der Hurrikan Irma hat hier ganze Arbeit geleistet.

Wir machen einen Spaziergang über das Gelände.

Im Norden des Parks gibt es eine Rangerstation wo wir zum Schluss noch einen Besuch gemacht haben.

Der Everglades National Park ist ca. 6100 Km² grosses Sumpfgebiet welches zum UNESCO Welterbe gehört und sehr bedroht ist. Durch die Düngemittel und der hohe Wasserverbrauch in der Landwirtschaft und die starke Bebauung wurde das Ökosystem stark geschädigt. Der Park steht heute auf der roten Liste des gefährdeten Welterbes. Es gibt zwei Tierarten die nicht zu den ursprünglichen Bewohnern der Sumpflandschaft gehören. Der in den 1980 Jahren aus Asien eingeschleppte Tigerpython stellt heute eine grosse Gefahr für das Ökosystem dar. Es wird versucht die Python auszurotten, ist aber bis jetzt nicht sehr erfolgreich. Der zweite Spezi ist das Nilkrokodil, wo man nicht weiss wie es in die Everglades gekommen ist. Es ist um etliches grösser als die Florida Aligatoren und weitaus gefährlicher für die Menschen.


38 Ansichten