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  • ulrike

Januar 2018


Heute sollten wir den Platz eigentlich verlassen. Wir beobachten, dass es rundherum immer wieder freie Plätze hat und so ist Dieter noch einmal ins Office gegangen und siehe da.......wir ziehen um auf einen Platz um die Ecke.....geht doch! Das haben wir auf den diversen Campgrounds immer wieder beobachtet und es leuchtet uns noch immer nicht ein wie die mit den Belegungen umgehen. Ich bin froh, denn ich habe ein Problem mit dem ich irgendwie umgehen muss. Offensichtlich bin ich gestern am Wasserhahn in einen Schwarm von "Noseeums" geraten. Diese Beisser heissen so, weil man sie nicht sehen kann, denn sie haben die Grösse eines gemahlenen Pefferkörchens. Ich habe sicher so an die Hundert Stiche an den Beinen und ein Paar am Hals, denn ich habe mich zum Wasserhahn runter gebeugt. Es gibt kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Blasen von der Grösse einer Erbse und der Juckreiz ist unbeschreibbar. Nach einer schlaflosen Nacht bin ich fix und fertig.

Ich habe bei Google nach Hilfe gesucht und was ich da gelesen habe macht mir Angst und Bange. Jedem Betroffenen hilft etwas anderes und so weiss ich nicht recht was ich machen soll.

Bevor wir den neuen Platz beziehen fahren wir zum Supermarkt und suchen dort in der Medikamentenabteilung nach Hilfe. Wir fragen den Fachmann nach Rat und der drückt mir eine Cordisonsalbe in die Hand. Ich nehme dann noch eine weitere Salbe mit und hoffe dass es mir etwas hilft. Ich konnte dann doch noch meine Wäsche waschen und die Betten frisch beziehen, zu mehr war ich dann aber nicht mehr in der Lage. Am Abend ist es dann wieder eskaliert und all das schmieren der Salben hat nicht geholfen. Man schafft es nicht, sich nicht zu kratzen, obwohl man weiss, dass gerade das die Sache noch schlimmer macht. Ich überlege ob es nicht besser ist einen Arzt aufzusuchen.


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