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  • ulrike

März 2018


Wir haben sehr gut geschlafen. Keine Bahn, keine Autos, einfach nur Stille. Nach dem Frühstück schauen wir noch einmal etwas genauer in den Canyon. Der Canyon de Chelly befindet sich auf dem Gebiet der Navajo Nation. Der Hauptcanyon ist 43 Km lang und in ihm befinden sich zahlreiche Zeugnisse die auf menschliches Leben bis vor 4500 Jahren zeugen.

Zuerst besuchen wir Spider Rock, zwei 240 Meter hohe Felsnadeln.

Danach fahren wir den nördlichen Teil der Strasse entlang und halten bei den Aussichtspunkten.

Beim letzten Halt bestaunen wir eine der grössten Pueblo Anlage die bis zum Jahr 1300 besiedelt war.

Danach fahren wir auf langen geraden Strassen durch wunderbare Landschaft bis zu dem Punkt wo Arizona, Utah, Colorado und New Mexico aufeinander treffen.

Das Four Corners Monument liegt auf Navajo Gebiet und wird auch von ihnen verwaltet. Eine Platte am Boden zeigt die Stelle wo alle vier Bundesstaaten aufeinander treffen.

Nach diesem Besuch fahren wir wieder nach Westen, immer noch im Navajo Reservat und erleben eine Vorstellung des heutigen modernen "Wilden Westen".

Zwei Polizeifahrzeuge versuchen ein Pferd wieder zurück auf die Weide zu treiben, es war fast nicht zum zuschauen. Ich dachte immer die wüssten wie man mit Pferden umgeht, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Das Szenario war fast nicht zum aushalten.

Das Pferd ist immer hin und her gelaufen und die mit Sirene und Blinklicht hinterher. Bei diesen beiden Herrn war jeglicher Verstand ausgeschaltet. Wir konnten nach einer Weile daran vorbei fahren und das war gut so, sonst wäre der Landwirt an meiner Seite auch noch ausgestiegen und dann hätte es Ärger gegeben, wie immer der auch ausgesehen hätte.

In der Ferne sehen wir die schneebedeckten Berge die wir auch besuchen wollen, wir sind gespannt.

Am Abend hatten wir etwas Mühe einen geeigneten Übernachtungsplatz zu finden. Die Gegend machte einen schlechten Eindruck, die zwei RV Parks die wir angefahren sind sahen recht verwahrlost aus und die Menschen wirkten nicht gerade vertrauenswürdig, wir hatten kein gutes Gefühl und sind weiter gefahren.

In Aztec hatten wir dann Glück und haben einen guten RV Park gefunden. Hier sagte man uns, dass es gut war, dass wir weiter gefahren sind denn die Gegend sei sehr unsicher.

Bei diesen Nachbarn fühlen wir uns wohl, hier stimmt das Karma wieder.


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