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  • ulrike

April 2018


Nach 2 Tagen Pause geht es heute weiter. Da unglaubliche viele Menschen sich in und um Page aufhalten und man bei allen Unternehmungen ewig anstehen muss starten wir früh. Um 7.30 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Horseshoe Bend und bekommen mit ach und krach die letzte Lücke zum parken ☹.

Wer hätte das gedacht und wo kommen die alle her? Es ist unglaublich.

Horseshoe Bend ist eine hufeisenförmige Schleife des Colorado River bei Page.

Leider am frühen Morgen nicht sehr fotogen, da sie im Schatten liegt. Dazu kommt noch, dass ich sowieso nicht an den Abgrund gehe. Es hat keinerlei Absperrung und es geht ca. 300 Meter gerade nach unten - nichts für mich.

Nach diesem Spaziergang haben wir noch einen kurzen Stopp beim Walmart gemacht und dann sind wir weiter gefahren. Es geht weiter Richtung Norden zuerst einmal über den Glen Staudamm, der zweit grösste der USA nach dem Hoover Damm. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Lake Powell

Bei der Waweap Marina angekommen müssten wir wieder in der Schlange stehen und eine Wartezeit von mindestens einer Stunde in Kauf nehmen um auf ein Ausflugsboot zu kommen. Hier sind wir schon leicht frustriert und beschliessen weiterzufahren. Wir treffen noch einmal die Beiden Weltenbummler aus Polen auf einen kurzen Plausch und dann fahren wir weiter. Jetzt brauchen wir erst einmal ein Kaffee, wir haben noch nicht gefrühstückt. Auf einem schönen Platz mit Sicht auf den See und den Lone Rock halten wir an und stärken uns erst einmal.

Nach dem Frühstück geht es weiter Richtung Kanab. Wenige Kilometer hinter Big Water gibt es einen Trail zu den Toadstool Hoodoos, auch hier ist der Parkplatz bereits völlig überfüllt und die Fahrzeuge parken schon am Strassenrand. Das ärgert uns nun aber richtig. Dieter schaut sich den Strassenrand an und entscheidet nicht in dem losen Sand zu parken. Wir sind vor vielen Jahren schon einmal im Sand stecken geblieben und das will er nicht riskieren. Also - auch hier keine Besuch bei diesen schönen Hoodoos. Gefrustet fahren wir weiter durch eine schön gemusterte Steinformation, die uns ein bisschen besser Stimmt.

Am Strassenrand bei Kanab dann ein Schild das auf eine deutsche Bäckerei hinweist. Mal sehen ob wir sie finden. Hinter Kanab gibt es eine Höhle die zum Museum umgebaut wurde. Hier haben wir schon einmal halt gemacht, es war aber damals nicht geöffnet. Heute haben wir Glück und können uns das von innen anschauen. Wir werden von zwei sehr netten jungen Menschen empfangen und erfahren, dass diese Höhle von den Vorfahren nur zu Feierlichkeiten genutzt wurde. Der Enkelsohn des Besitzers hat daraus ein Museum gemacht. Was uns auffällt, hier gibt es etwas andere Souvenirs als wir sonst gesehen haben. Die Beiden haben ausgefallene sehr hübsche Sachen zum verkaufen.

Der nächste Halt war bei der deutschen Bäckerei Forscher. Hier haben wir richtig deutsches Gebäck gegessen und gutes deutsches Vollkornbrot gekauft.

Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg zum Cedar Breaks National Monument. Nach all den Steinen tut es gut mal wieder durch eine Waldlandschaft zu fahren. Allerdings wieder auf einer Höhe wo noch voll der Winter ist. Es geht also wieder von sommerlichen 26 Grad auf winterliche 2 Grad.

Hier treffen wir seit langer Zeit mal wieder auf Tiere. Eine ganze Herde Pronghörner (Gabelbock) kreuzt unseren Weg. Die Tiere lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und so können wir ihnen eine Weile lang zuschauen. Wir kommen nun immer höher und auf einer Höhe von 3500 Meter ist die Landschaft noch im tiefsten Winterschlaf.

Ab hier ist die Strasse nicht mehr geräumt und so kehren wir um und fahren nach Panguitch, wo wir auf dem KOA Campground einchecken können. Am Abend fallen ein paar Regentropfen und man meldet Nachtfrost, aber morgen Vollsonne.

Panguitch


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