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  • ulrike

Mai 2018


Nach ein paar wenigen Stunden Schlaf sind wir pünktlich aufgewacht. Wir müssen nur den Knopf an der Kaffeemaschine drücken und uns aus dem Kühlschrank bedienen. Nach dem Frühstück gehts auf leisen Sohlen aus dem Haus und zum Fährhafen, wo bereits alles in vollem Gang ist. Wir kommen pünktlich um 10 Uhr in St. Barbe an und fahren gleich weiter nach "L`Anse aux Meadows" zum Wikingerdorf. Unterwegs sehen wir, dass das Meer von Eisschollen überdeckt ist und diese sich nun in Richtung Süden in Bewegung setzen. Es sieht fantastische aus.

Die Wikingersiedlung "L´Anse aux Mesdows" wurde 1960 von den norwegischen Archäologen Helge und

Anne-Stine Ingstad entdeckt und 1961 ausgegraben. Die Siedlung wurde originalgetreu nachgebaut und ist heute eine Touristenatraktion. Seit 1978 gehört das Gebiet zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wir hatten Glück und konnten gerade an einer sehr interessanten Führung teilnehmen. Wir hören dass die Menschen lange vor Kolumbus den Kontinent entdeckt haben, was aber leider nicht dokumentiert ist. Man nimmt an, dass diese Wikinger aus Island oder Grönland kamen und diesen Ort als eine Art Versorgungsstation nutzten. Es wurden keine Gräber und auch keine sonstigen Gegenstände gefunden die auf einen dauerhaften Aufenthalt schliessen lassen. Man hat festgestellt dass sie etwa so 30-35 Jahre hier verweilten. Nach all diesen Informationen fahren wir in den Hafen. Wir wollen uns das Treibeis aus der Nähe anschauen.

Nach einer ganzen Weile fahren wir los und steuern St. Anthony an, wo wir auch übernachten wollen.

Der Ort liegt an einer Bucht und am Ausgang dieser Bucht steht ein Leuchtturm zu dem wir als erstes fahren.

Eine enorme Geräuschkulisse empfängt uns. Die Wellen schlagen die Eisschollen immer wieder gegen die Felsen. Wir schauen dem Treiben eine ganze Weile zu. Es ist ein tolles Naturschauspiel was uns da geboten wird. Wir Übernachten im Motel.


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