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  • ulrike

Juni 2018


Am Morgen welch eine Freude, der Nebel ist weg. Es liegen dunkle Wolken über der Stadt, aber man hat eine Aussicht. Der Wind bläst eiskalt bei 2 Grad.

Wir machen uns auf den Weg die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Zuerst besuchen wir den Signal Hill. Hier empfing Gugliemo Marconi am 12. Dezember 1901 das erste transatlantische Funksignal. Der Cabot Tower wurde von 1897 bis 1900 erbaut. Ausserdem war der Hügel wegen seiner strategischen Lage bereits im 17. Jahrhundert mit einer Befestigungsanlage bebaut.

Der Tower selbst kann besichtigt werden, aber noch fast wichtiger war mir die Aussicht auf die Stadt und das Umland - einfach fantastisch.

Gegenüber des Signal Hill liegt Fort Amherst. Von hier aus wurden im 2. Weltkrieg die feindlichen

U-Boote verteidigt. Die Bunker und Geschützstellungen kann man heute besichtigen.

Danach machen wir uns auf den Weg nach Osten. Wir fahren an der Küste entlang und besuchen Cape St. Francis.

Zurück in St. Johns statten wir dem Leuchtturm Cape Spears noch einen Besuch ab. Wir waren etwas spät dran und so wurden die Gebäude gerade geschlossen. Wir haben überlegt und uns gegen eine Wanderung zum Leuchtturm entschieden. Bei diesem eiskalten Wind macht es einfach kein Spass und mein Rücken schreit geradezu nach Wärme. Inzwischen haben ich doch erhebliche Probleme mit meinem Rücken, die Kälte macht mir zu schaffen. Dass Neufundland Nass und Kalt ist das wussten wir, aber dass es in diesem Jahr so extrem ist das wussten wir und auch die Einheimischen nicht.

Auf dem Rückweg gab es noch einen Fotostopp im Hafen und danach ins Motel, wo ich mich auf ein heisses Bad freue.

Morgen soll das Wetter sonnig und warm sein, wir sind gespannt.


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