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  • ulrike

Mai 2019


Punkt 09.40 Uhr stehen wir an der Haltestelle vor dem Stellplatz des Reisemobilhändlers Schaffer und warten auf den Bus für die Stadtrundfahrt durch Dresden. Am Postplatz mussten wir noch einmal in einen anderen Bus umsteigen und schon ging es los. 1,5 Stunden dauert die Rundfahrt durch die Stadt.

Einen Stop gibt es bei der Molkerei Pfunds, sie gilt als der schönste Milchladen der Welt. Ausgekleidet mit handbemalten Villeroy&Boch Fliesen, überstand der Laden die Bombardierung im zweiten Weltkrieg unbeschadet. Nebenan gibt es einen Senfladen der über 500 verschiedene Senfe verkauft und auch einen Besuch wert ist.

Danach fahren wir an einem Gebäude vorbei das an eine Moschee erinnert, aber keine Moschee ist. Dieses Gebäude ist eine ehemalige Zigarettenfabrik. Der Inhaber der orientalischen Zigarettenfabrik "Yenidze", baute dieses Fabrikgebäude im Jahr 1908 und verkaufte es 1926 an Reemtsma. Heute wird es als Bürogebäude genutzt.

Am Mittag sind wir wieder am Postplatz angekommen und werden nun die Stadt zu Fuss erkunden.

Zuerst besuchen wir das Wahrzeichen

von Dresden - die Frauenkirche. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirche des Barock und wurde in den Jahren 1726-1743 erbaut. Am Ende des zweiten Weltkriegs(Februar 1945) wurde sie bei den Luftangriffen auf die Stadt durch den in Dresden wütenden Feuersturm stark beschädigt und stürzte am darauf folgenden Tag ein. Zu DDR Zeiten blieb die Ruine mit samt ihrem Schuttberg als Mahnsymbol liegen. Nach der Wende begann 1993 die Enttrümmerung und ab 1994 der Wiederaufbau der Kirche, welcher 2005 abgeschlossen werden konnte.

Auch das Denkmal von Martin Luther vor dem Kircheneingang wurde stark beschädigt und später wieder aufgebaut.

Nach dieser Besichtigung geniessen wir ein "Schweizerisches Mittagessen" und schauen dem Treiben rund um die Frauenkirche zu.

Danach machen wir einen Spaziergang zu der Brühlschen Terrasse und geniessen den Blick auf die Elbe um anschliessend Richtung Schloßplatz zu laufen. In der kleinen Parkanlage befindet sich ein Denkmal vom Architekten Gottfried Semper und dem Maler Ludwig Richter. Wir laufen an der Kunstakademie vorbei bis zum Schloßplatz.

Der historische Schlosßplatz mit seiner Bebauung ist zum grössten Teil wieder hergestellt und zeigt seinen ursprünglichen Charakter. Die Schloßbewohner konnten vom Schloß aus trockenen Fußes direkt zur Katholischen Hofkirche gehen. Das Denkmal auf dem Platz zeigt Kurfürst Friedrich August der gerechte.

Von hier aus gehen wir zur Semper Oper und hoffen auf eine Führung durch das innere der Oper. Die nächste Führung ist um 22 Uhr und das ist uns dann doch zu spät. Auf dem Theaterplatz vor der Oper steht das Denkmal vom sächsischen König Johann.

Unser Weg führt uns zum "Zwinger"

Der Zwinger wurde ab 1709 als Orangerie und Garten, sowie als Festareal unter der Regentschaft von

Friedrich August II auch genannt August der Starke erbaut. Wir laufen hoch zum Nympenbad und beginnen dort unseren Rundgang. Unser Weg führt uns über die Bogengallerie und durch das Kronentor bis zum Glockenspielpavillon. Hier sind die Abgänge geschlossen und so müssen wir umdrehen und zurück laufen. Wir geniessen den Blick in den Innenbereich und schauen den Gärtnern zu wie sie die

76 Orangenbäumchen verteilen.

Nach diesem Rundgang haben wir uns eine Pause verdient und kehren in einem Cafe ein. Bei einem Eisbecher erholen sich unsere Füße etwas.

Mit der Strassenbahn fahren wir zurück zum Stellplatz in Radebeul.


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