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  • ulrike

Mai 2019


Wir werden von Trommeln der Regentropfen auf unserem Dach geweckt. Wir fahren also wieder mal im Regen durch die Gegend. Der Zemaitija Nationalpark ist der jüngste Nationalpark Litauens und besteht seit 1991.

Viel machen kann man nicht und wir haben auch keine Lust im Regen rumzulaufen. Deshalb beschliessen wir, uns den wichtigsten Wallfahrtsort der katholischen Litauer anzuschauen und machen einen Abstecher zum Zemaitische Kalvarienberg. Erbaut wurde das Gotteshaus von Dominikanermönchen in den Jahren 1785-1789.

Hier bekommen wir die Empfehlung, den kleinen Bischofsdom in Telsiai anzuschauen. Es regnet immer noch und so machen wir uns auf den Weg.

Der Dom wurde in 1765 erbaut und ist die einzige zweigeschossige Kirche Litauens. Hier herschte reges Treiben, es wurde gewerkelt und geputzt. Die obere Etage wurde restauriert und die Handwerker waren am Abbauen der Abdeckungen. Es gab eine Führung und wir durften mit dieser Grupe auch den Keller anschauen. Ein gewaltiger Gewölbekeller in dem drei Bischhöfe

beigesetzt sind, es war sehr eindrücklich.

Nach einer anschliessenden kurzen Pause wollen wir nach Kursenai auf den Campingplatz. Vor Siauliai füllen wir unseren Tank und dann machen wir einen Fehler, fahren falsch von der Strasse ab und irren dann ein wenig durch die Gegend bis wir den richtigen Campingplatz gefunden hatten.

Übrigens - es regnet noch immer! Eigentlich wollten wir einmal grillen, aber bei dem Wetter macht das auch keinen Spass und so landen die Bratwürste in der Pfanne.


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