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  • ulrike

Juni 2019


Wir schauen uns heute das Schloss Rundalen an. Es ist wohl das schönste und prächtigste Barockschloss im Baltikum. Das Schloss wurde in den

Jahren 1736-1740 von der Zarin als Sommerresidenz für Herzog Johann Biron gebaut. Es hat eine Grösse von 7000 m² und ist in 138 Zimmer aufgeteilt.

Vom Parkplatz kommend hat man schon einen schönen Blick auf das Schloss und die Stallungen.

In den ehemaligen Stallungen gibt es eine Ausstellung von gefundenen Kirchenutensilien die restauriert worden sind. Wir werfen einen Blick hinein.

Inzwischen ist es 10 Uhr und die Türen des Schlosses sind geöffnet. Wir möchten an einer Führung teilnehmen.

Für 13 Euro pro Person dürfen wir das ganze Schloss mit der Parkanlage besuchen und fotografieren. Wir schliessen uns einer englisch sprechenden Führung an, die wir aber im laufe der Zeit verloren haben. Wir sind so geplättet angesichts der Pracht die wir sehen, daß wir nicht mehr auf irgendwelche Gruppen geachtet haben und alleine das Gebäude erkunden.

Der Treppenaufgang

Der goldene Saal ist der ehemalige Thronsaal

Danach ein langer Flur

Der weiße Ballsaal und wieder zurück durch einen langen Gang in den Flügel wo der Herzog mit seiner Familie die Privaträume hatte.

Die Privaten Räume des Herzog´s

Die privaten Räume der Herzogin

Das Esszimmer

Diverse andere Räume

Danach haben wir uns im Gewölbekeller die Ausstellung angesehen und anschliessend eine kleine Pause gemacht.

Frisch gestärkt mit Kaffee und Kuchen geht es nun in die Parkanlage. Diese Anlage wurde und wird noch immer nach dem originalen Plan rekonstruiert.

Nach einer kurzen Pause im Wohnmobil fahren wir weiter. In Jelgava schauen wir uns das Zweite Schloss an, allerdings nur von aussen.

Schloss Rundale war dem Herzog nicht genug, deshalb erklärte er Rundale zu seiner Sommerresidenz und beauftragte 1738 den Architekten mit dem Bau von Schloss Jelgava. Das Schloss gehört heute zur Universität.

Wir fahren auf der A9 weiter Richtung Ostsee und machen einen Stopp in Jaunpils. Leider ist der ganze Ort eine einzige Baustelle und so schauen wir uns das Schlossgut mit seiner grosszügigen Teichanlage nur aus der Ferne an.

In Saldus soll es einen Campingplatz geben. Er ist unterwegs immer wieder ausgeschildert. Dann gibt es noch genau einen Wegweiser von der Hauptstrasse weg und jetzt muss man halt selbst suchen. Nach etwas hin und her finden wir ihn schliesslich. Dann ging es darum einen Ansprechpartner zu suchen, auch den fanden wir. Wir können hier für 30 Euro stehen und wlan gibt es nur im Gasthaus. Wir bleiben nicht, denn hier werden wir abgezockt. Das haben wir auf unserer ganzen bisherigen Reise nicht bezahlen müssen. Das schönste hier war die Begrüssung und die Verabschiedung.....

Wir fahren einfach weiter

Wir finden in Aizpute einen idyllischen Wanderparkplatz, nahe einer Badebucht am Ortseingang, wo wir übernachten. Zuerst war noch reger Badebetrieb von Jung und Alt, aber dann nach Sonnenuntergang wurde es sehr still. Wir waren sehr müde, es war doch ein anstrengender Tag und so gibt es Fotos von hier erst Morgen.


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