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  • ulrike

Juni 2019


Heute machen wir eine Tour durch den

Gauja Nationalpark. Der Park wurde 1973 gegründet und ist der grösste Nationalpark im Baltikum.

Ein großer Teil des nördlichen Parks ist nur mit geführten Touren möglich, aber im Süden kann man sich frei bewegen.

Am Ungurus See biegen wir ab, fahren durch eine Eichenallee und erreichen das Gut Ungurmuiza, auch Gut Orellen genannt. Erbaut wurde es im Jahr 1732 von Balthasar Campenhausen und war bis zum Jahr 1939 im Besitz der Familie Campenhausen. Bis heute ist es das einzige im barocken Stil erbaute Holzhaus in Lettland.

Die Türen sind offen aber niemand an der Kasse. Ein Handwerker taucht auf und gibt uns zu verstehen, dass geschlossen ist. Er erlaubt uns aber, dass wir uns umschauen können, verstellt allerdings die Treppe nach oben mit seinem Handwerkszeug. Wir können keinen Hinweis darauf finden, dass heute geschlossen ist. Als wir das Haus verlassen knallte er die Türe hinter uns zu und hat sofort die Türe abgeschlossen. Mit der Freundlichkeit ist das so eine Sache, man hätte ja nur ein Schild an der Türe anbringen müssen und schon wäre das Problem erledigt gewesen. Wir haben uns aber doch noch den wunderschönen Park angesehen.

Der erste Eindruck

das Haus von innen

Die Parkanlage

Sehr interessant ist das Kinderhaus im hinteren Teil des Parks

Unser nächstes Ziel ist die Evangelisch-Lutherische Kirche in Araisi. Die Kirche wurde 1225 erbaut und bei Renovierungsarbeiten im Jahr 1791 wurden die menschlichen Überreste hinter einer Mauer gefunden. Seit dem sind die Menschen davon überzeugt dass man die Tochter des Maurermeisters eingemauert hat.

Einen Hinweis darauf können wir allerdings nicht finden.

In der Zwischenzeit regnet es wieder und so machen wir uns auf den Weg nach Sigulda und statten der Gutmannshöhle einen Besuch ab.

In der Zwischenzeit ist die Sonne wieder da und so spazieren wir zur Höhle.

Wir fahren an der Ostsee entlang und finden einen Übernachtungsplatz auf einem Campingplatz.


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