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  • ulrike

Juni 2019


Es hat in der Nacht angefangen zu regnen und ist deutlich abgekühlt. Dieter ruft uns ein Taxi und so kommen wir trockenen Fußes in die Stadt. Wir nehmen den Bus um eine Stadtrundfahrt zu machen. Als wir wieder an der Haltestelle ankommen hat es aufgehört zu Regnen und wir können die Stadt zu Fuß erobern.

Wir laufen Richtung Marktplatz und essen erst einmal etwas.

Wir schauen uns das Olde Hansa (Packhaus) an. Ein Gebäude das in dem Jahr 1657 entstand und heute unter Denkmalschutz steht. Heute beherbergt es eine Restaurant wo wie im Mittelalterlich gekocht wird. Es werden keine Lebensmittel verwendet die es in dieser Zeit nicht gab.

Gegenüber ist das Restaurant Pfeffersack, welches auch ein mittelalterliches Restaurant beherbergt.

Auch die Mitarbeiter sind mittelalterlich gekleidet.

Nach der Mittagspause laufen wir zum Rathausplatz.

Das Rathaus, Wahrzeichen der Stadt Tallinn, wurde im Jahr 1404 erbaut und ist das einzige im gotischen Stil erbaute Rathaus in Nordeuropa.

Wir gehen zur Heiligen geist Kirche, erbaut im Jahr 1300 und fertig gestellt im Jahr 1380. Sie ist die kleinste Kirche in Tallinn. An der Nordwand der Kirche hängt die älteste Uhr Tallinns. Sie wurde im Jahr 1684 hergestellt.

Unser Spaziergang führt uns nun zum Domberg.

Es geht steil bergauf und oben wird man mit einem schönen Blick belohnt.

Wir besuchen die russisch-orthodoxe

Alexander-Newski-Kathedrale, die 1894, 1895 und 1900 erbaut wurde.

Es regnet immer wieder zwischendurch und wir sind nun doch ein bisschen Nass geworden. Da es hier oben eine Haltestelle für den Hop on-Hop off Bus hat, beschliessen wir mit dem Bus in die Stadt zurück zufahren. Leider ist der Bus viel zu früh an der Haltestelle, es war der letzte, und so erreichen wir ihn nicht mehr. Dann laufen wir halt runter. In der Zwischenzeit habe ich mir eine Blase an der Zehe zugezogen und die platzt unterwegs auf und tut ab da weh. Wir bemerken dass wir auf der falschen Seite runter gelaufen sind und müssen nun ganz um den Domberg herum. Als wir in der Altstadt ankommen sind wir platt und meine Füße tun weh. Nach einer kurzen Pause lassen wir uns von einem Taxi zurück zum Wohnmobil fahren. Zuerst die nassen Klamotten ausziehen und dann den Fuss zupflastern und ab aufs Sofa.


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