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  • ulrike

Juni 2019


Wir besuchen Narva, der östlichste und nördlichste Punkt auf unsere Reise. Der Fluss Narva ist die Grenze zu Russland. In der Stadt leben 90% der russischen Minderheit in Estland. Hier ist eine gut bewachte Aussengrenze der EU. Die Stadt wurde im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört und so gibt es fast nur Plattenbauten. Zwischen 1918 und 1940 verlief die estnische Grenze weiter östlich und Narva und Iwangorod gehörten zusammen. Nach 1940 wurde der Fluss zum Grenzfluss und die Stadt geteilt.

Wir besuchen die mittelalterliche Festung Hermannsfeste direkt am Fluss Narva und gegenüber die Festung Iwangorod.

Da sich die Alexanderkirche direkt hinter unserem Parklplatz befindet machen wir dorthin einen Spaziergang. Erbaut wurde sie in den Jahren von 1881-1884 und im Krieg stark zerstört. Erst jetzt beginnt man sie wieder aufzubauen.

Wir fahren nach Narva-Joesuu, einer ehemaligen Kurstatdt an der Ostsee. Unterwegs fahren wir am einzigen Sowjetischen Panzerdenkmal vorbei, es erinnert an den Durchbruch 1944 durch die sowjetische Armee.

Die Kurstadt bemüht sich sehr an vergangene goldene Zeiten anzuknöpfen, aber seit die Russen Visa brauchen ist der Kurbetrieb zum erliegen gekommen.

Dies war der Nordöstlichste Punkt unserer Baltikumreise.

Wir fahren noch einmal durch Narva

Jetzt noch einen Stopp in Sillamae. Nach dem Krieg war der Ort nicht zugänglich. Man konnte nur mit Sondergenehmigung rein. Hier wurde unter anderem Uran angereichert und es entstand die erste Atombombe der Sowjetunion.

Wir fahren nach Toila und checken auf dem Campinglatz ein. Morgen treten wir den Rückweg an.


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