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  • ulrike

Juli 2019


Heute sund wir ein bisschen später unterwegs. Wir haben ein bisschen rumgetrödelt. Nun fahren wir los und besuchen zuerst das Schloss Sangaste. Dieser Prachtvolle Bau erinnert eher an ein englisches Castle. Graf Friedrich von Berg lies das Schloss nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1874 bauen. Der Graf gab enorme Summen für den Schlossbau aus. Er lies Granit aus Finnland, Holz aus Deutschland und Riga kommen. Er war erst zufrieden als es 99 Zimmer waren und alle verschiedene Fenster hatten. Damals durfte nur der Zar mehr als 100 Zimmer bauen. Neben dem Schlossbau widmete er sich der Pflanzenzucht. Er entwickelte die Winterharte Roggensorte Sangaste.

Wir machen einen Spaziergang über das Schloss herum.

Danach besuchen wir das Cafe im Inneren und schauen uns die Räume an. Ein grosser Teil der Räume sind heute Hotelzimmer.

Wir bekommen die Erlaubnis vor das Schloss fahren zu dürfen um ein Foto zu machen. Wir freuen uns darüber und sagen Danke.

Wir fahren Richtung Vöru

Und machen hier eine kleine Stadtbegehung. Leider Regnet es schon wieder und ist mit 12 Grad recht kalt. So fällt der Spaziergang recht kurz aus.

Vöru, gegründet 1784 von der Zarin Katharina II., ist eine Stadt im Südosten von Estland. Hier lies die Zarin zwei Kirchen bauen. Die orthodoxe Katharinenkirche erbaut 1804 und die lutherische Katharinenkirche erbaut 1793. Neben der Lutherischen Kirche wurde 1996 ein Denkmal aufgestellt, was an die 70 Bürger von Vöru erinnert die beim Untergang der Fähre Estonia ums Leben gekommen sind.

Wir fahren noch einmal durch die Stadt und dann weiter Richtung Lettland.

Am Nachmittag erreichen wir Lettland

Es regnet immer wieder recht stark und so suchen wir uns einen Übernachtungsplatz. Wir fahren nach Ludza weil der Ort an einem See liegt hoffen wir auf einen Campingplatz. Spontan finden wir nichts, aber im Internet ist ein Campingplatz zu finden. Die Adresse schnell ins Navi eingeben und schon sind wir am Weg. Wir fahren 15 Km über Wellblechpiste um dann nicht bleiben zu können. Sie möchten uns ein Zimmer oder ein Häuschen vermieten was wir natürlich nicht wollen. Es geht hin und her, sie sind nicht begeistert und so entscheiden wir weiter zufahren. Das heisst - 15 Km Wellblechpiste zurück. Wir fahren weiter Richtung Süden und am Alüksnessee finden wir einen Campingplatz und checken ein. Auch hier ist die Zufahrt Abenteuerlustig aber für meinen Chauffeur kein Problem. Hier sind wir die einzigen Gäste.


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