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  • ulrike

Juli 2019


Wir haben auf dem Camping Stogi 218 einen der letzten Plätze bekommen und stehen jetzt dicht an dicht. Trotzdem haben wir gut geschlafen. Von hier hat man eine sehr gute Verbindung nach Danzig Mitte. Wir fahren mit dem Bus T8 eine Hälfte des Weges und die andere Hälfte mit der Strassenbahn 8. Wir steigen direkt vor der Altstadt aus. Jetzt hoffen wir daß wir nicht allzu nass werden, denn es ziehen dunkle Wolken auf.

Wir beginnen unseren Stadtrundgang mit vielen tausend Menschen am Stadttor "Hohes Tor" aus dem 16. Jahrhundert. Gleich gegenüber befindet sich das "Peinhaus" ein Gebäudeteil aus der Besfestigungsmauer aus dem 15. Jahrhundert mit dem Bernsteinmuseum, welches wir besichtigen wollten. Dieses Vorhaben stellen wir, angesichts der Menschenmassen, erst einmal zurück.

Da hier auch die Haltestelle der Hop on-Hop off Busse ist entscheiden wir uns zu einer Stadtrundfahrt. Das war gut, denn es fängt an zu regnen.

Nach ca. 1 Stunde sind wir wieder an der Haltestelle und beginnen unseren Rundgang. Wegen den Menschenmassen die sich hier durch die Stadt quälen, haben wir beschlossen keine Innenbesichtigungen zu machen. Wir würden für den Rest des Tages nur noch in Warteschlangen stehen und das wollen wir nicht.

wir laufen durch ein weiteres Stadttor

und erreichen die Langstrasse den sogenannten Königsweg. Dieser Weg war im 13.Jahrhundert ein Handelsweg und die Hauptstrasse von Danzig. Später im 15.Jahrhundert feierte die Königsfamilie hier rauschende Feste und bis heute ist die Strasse auch als Königsweg bekannt.

Wir bummeln vorbei an den prachtvollen Häusern die von den reichen Kaufleuten erbaut wurden.

Das Rathaus

Wir laufen vorbei am Artushof und dem Neptunbrunnen und erreichen die Speicherstadt. Hier macht das alte Krantor - ein Wahrzeichen von Danzig - und ein Stadttor aus dem 15. Jahrhundert besonderes Eindruck.

Ab hier laufen wir durch die Frauengasse wieder zurück. Wir spazieren gemütlich durch die Strasse und stöbern durch die vielen Bernsteingeschäfte.

Wir erreichen die Marienkirche und starten eine Besichtung. Die Kirche ist eine der größten Hallenkirchen Weltweit. Erbaut wurde sie in den Jahren 1343 und nach 150 Jahren im Jahr 1502 ferig gestellt.

Wir gehen am Zeughaus vorbei und kommen am Bahnhof wieder an

Der Rückweg gestaltet sich einfach, wieder mit Bus und Tram sind wir müde am Campingplatz angekommen.


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