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  • ulrike

November 2019


Es regnet, ist sehr windig und es sind nur 9 Grad, ganz wie Zuhause. Ich hole die warmen Kleidungsstücke aus dem Koffer und dann geht es los.

Wir starten und fahren erst noch zum Cape Nelson Lighthouse, das haben wir gestern Abend nicht mehr geschafft.

Erst danach verlassen wir Portland und starten in Richtung Port Campell. Auf den nächsten 200 Km gibt es wieder sehr viel zum anschauen und so machen wir nach 70 Km den ersten Stopp in dem ehemaligen Walfänger Ort Port Fairy. Port Fairy hat ca. 3000 Einwohner die zum grössten Teil noch heute in der Fischindustrie arbeiten. Zunehmend von Bedeutung ist der Tourismus da der Ort an der Great Ocean Road liegt.

Auch uns hat dieser ort sehr gut gefallen und wir finden dass man hier glatt mal Urlaub machen könnte.

Anschließend fahren wir zum Tower Hill Wildlife Reserve. Die Einfahrt ist etwas abenteuerlich aber dann geht es steil bergab in einer Einbahnstraße durch den Park. Der Tower Hill Vulkan Krater ist etwa 4 Km breit und 80 Meter hoch und eine ideale Umgebung für einheimische Tiere und Pflanzen.

Schon nach wenigen Metern sehen wir den ersten Koala im Baum sitzen und es soll so weiter gehen. Auch die Emus spazieren zwischen den Besuchern rum und stören sich nicht an den Menschen.

Wir verbringen recht viel Zeit im Park denn die Koalas kann man stundenlang anschauen. Unsere Fahrt geht weiter und in Warrnambool machen wir wieder einen Halt. Die Stadt wurde 1840 als Wal und Robbenfänger Siedlung gegründet.

Wir fahren durch den Ort bis zu einem Ausguck aufs Meer wo es uns so gut gefällt dass wir total die Zeit vergessen.

Eigentlich wollten wir der Hauptattraktion des Ortes, dem Flagstaff Hill Maritime Museum & Village einen Besuch abstatten.....aber die Menschenansammlung vor dem Eingang hindert uns daran und so machen wir einen nächsten Halt beim Logans Whale Watching.

Von Walen war allerdings weit und breit nichts zu sehen.

Wir fahren weiter und kommen an einer Molkerei vorbei, der ein Museum und einen Laden angeschlossen ist. Wir besuchen das Museum, statten dem Laden einen Besuch ab und fahren weiter.

Wir verlassen die Hwy A1 und fahren auf der B100, der 243 Km langen Great Ocean Road weiter. Die Strasse verläuft an der Australischen Südküste entlang und wurde von 3000 heimgekehrten Soldaten aus dem ersten Weltkrieg gebaut. Für diese war es eine von der Regierung in Auftrag gegebene Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und heute ist es eine der grössten Touristenattraktionen Australiens. Es gibt immer wieder Haltepunkte von wo man fantastische Ausblicke auf das Meer und die Küste hat. Wir halten überall mal an und machen immer wieder kleine Spaziergänge zu den Aussichtspunkten.

Nächster Halt

Nächster Halt

noch ein Stopp

und noch einer

Danach fahren wir in Port Campell zum Campingplatz, checken ein und nehmen an der Fahrerbesprechung für den nächsten Tag teil. An der anschließenden Weinverkostung nehmen wir diesmal nicht teil, denn wir wollen noch zum Sonnenuntergang zu den 12 Aposteln, die leider nur noch zu Acht sind.

Warm eingepackt machen wir uns auf den Weg. Es bläst ein eiskalter Wind und macht es uns nicht leicht den Sonnenuntergang abzuwarten.

Es war wunderschön, auch wenn der Sonnenuntergang von den Wolken verhindert wurde. Total durchgefroren fahren wir zurück zum Campingplatz.

Sieht doch eher nach einem Skiurlaub aus......oder.


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