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  • ulrike

Dezember 2019


Wir trödeln etwas herum, fahren gegen 9 Uhr los und unterwegs fällt uns ein, daß es um 8 Uhr in Tin Can bay eine Delphin Fütterung gibt. Das hatten wir völlig vergessen. Da es aber kein Umweg ist, fahren wir noch zum Hafen und haben tatsächlich auch Glück. Die Fütterung ist natürlich längst vorbei, aber einer der Delphine wollte noch nicht zurück ins Meer und so hatten wir Gelegenheit ihn zu beobachten.

Danach fahren wir weiter und kommen nach Maryborough, wo

Mary Poppins zu Hause ist.

Die Autorin der Kinderbücher - Pamela Lynwood Travers - wurde in Maryborough geboren und so entstand hier eine Erinnerungsstätte die wir uns anschauen wollen.

Zuerst aber begegnen wir wieder einmal den europäischen Touristen die uns den Weg zeigen.

Wir gehen an der Statue vorbei zum Museum. Beim Ticket kaufen erfahren wir dass wir 20 Mäuse suchen können und wenn wir sie gefunden haben, dann gibt es einen Stempel. Es geht also los.

Nun sind wir gefangen von der Suche der Mäuse und finden 18 Stück.

Wir sind stolz auf die 18 Mäuse und am Ticketschalter erfahren wir, dass wir uns für die zwei fehlenden Mäuse wahrscheinlich auf den Boden hätten legen müssen. Wir wollen weiter und sehen an der Fußgängerampel, wie kann es anders sein, Mary Poppins.

Wir fahren durch den Ort und finden es ist schön, die alten Häuser sind alle renoviert und das Rathaus ist weihnachtlich geschmückt.

Wir fahren nun ohne weiteren Zwischenstopp nach Bundaberg. Vor dem Ort fahren wir durch eine Macadamia-Nuss Plantage.

An der Rum Destilliere in Bundaberg halten wir, denn Dieter möchte gerne eine Führung mitmachen. Die Führung ist aber daran gescheitert dass er alles abgeben sollte - Autoschlüssel, Armbanduhr u.s.w. - das kommt natürlich nicht in Frage und ergibt auch keinen Sinn.

Wir fahren zum Campingplatz und um 16 Uhr machen wir noch schnell einen privaten Besuch.

Um 18 Uhr ist dann Treffen aller Mitreisenden auf dem Parkplatz zum Turtle Center. Wir haben eine Tour gebucht zu den Karettschildkröten.

Dies findet in der Dunkelheit statt und alle sind voller Spannung, ich dagegen habe ein gemischtes Gefühl. Es ist bewölkt und sehr sehr stürmisch, das heist erstmal absolute Dunkelheit bei Sturm - mal sehen wie ich das schaffe.

Zuerst wurden wir mit kleinen Bussen vom Parkplatz zum Turtle Center gefahren und das dauerte doch lange, wir haben 1 Stunde in der Warteschlange gestanden. Im Center konnte man sich dann einen Film anschauen und nach weiterer Wartezeit ging es los. Bis vor eine Türe, dann wieder Wartezeit......ich kürze das ganze etwas ab....

Es war schwierig zu laufen und gesehen habe ich nichts, Dieter hat etwas mehr gesehen. Es war alles sehr schlecht organisiert - Schade.

Dann kommt noch die Rücksichtslosigkeit einzelner Tourteilnehmer dazu und schon hat man keine Freude daran.

50 Menschen im engsten Kreis um die Schildkröte, das kann nicht gut gehen.

Wieder im Wohnmobil, haben wir uns ein kaltes Bier gegönnt und sind schlafen gegangen.


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