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  • ulrike

Dezember 2019

Wir werden wach bei dichtem Nebel und kalt ist es. Wir frieren und ohne diesen kleinen Heizofen würden wir es nicht aushalten. Trotz allem fahren wir los und hoffen dass die Sonne die Kraft hat sich durchzusetzen. Unser Ziel ist der Tongarino NP. Es ist tatsächlich so dass die Wolkendecke aufreißt und immer mehr Sonnenstrahlen durchkommen. Wir fahren bis Whakapapa Village und hier beherrscht das Chateau Tongarino Hotel die Szenerie. Es wurde nach kanadischen Vorbildern von Luxusherbergen in den Rocky Mountains gebaut. Die Bruce Road führt weiter bis auf 1600 Meter und ist geöffnet. Wir fahren mal noch bis nach Iwikau Village ein absoluter Skiort, der im Sommer wie ein Geisterort wirkt.

Am Mittag machen wir einen Stopp in Ohakune und wollten eigentlich etwas essen, aber noch immer ist alles fest verschlossen und so fahren wir halt weiter. In Raetihi stößt die Strasse 47 wieder auf den SH1 welches die direkte Verbindung zum Süden ist. Im Reiseführer ist eine Nebenstrecke ausgeschrieben und da wir ja immer das etwas abgelegenere mögen, fahren natürlich diese Strecke. Es heißt sie ist 15 Km länger und braucht die doppelte Zeit....das ist doch mal ne Herausforderung. Der Ort selbst hat nicht viel zu bieten.

Wir fahren durch eine wunderschöne Bergwelt immer entlang des Whanganui River und kommen durch Orte wie Pipiriki, London, Jerusalem und Athen. Helfen ein herrenloses gesatteltes Pferd einzufangen und bevor wir fertig sind mit Überlegen was wir nun tun, kommt der Reiter zu Fuß angelaufen. Das Pferd ist ihm weggelaufen.

Zum Glück ist das gut ausgegangen.


Wir hatten eine tolle Fahrt, das Wetter wurde immer besser und die Landschaft immer lieblicher. Als wir dann in Whanganui angekommen sind, haben wir auf dem Holiday Campingplatz eingecheckt.

Übrigens.....ich ärgere mich schon seit Wochen mit dem Blog rum und so auch heute Abend wieder. Seit der Anbieter alles ändern musste funktioniert nichts mehr richtig und erreichen tut man auch niemand...leider, ich bleib dran!


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