April 2018

April 6, 2018

Der erste Blick am Morgen aus dem Fenster sagt uns, es wird ein schöner Tag. Wir erkundigen uns im Office nach den Fähren am Lake Powell und erfahren dass sie fahren. So beschliessen wir einen kleinen Umweg mit einer Fährfahrt über den Lake Powell zu machen. Über Land fahren wir nach Bullfrog und von dort aus mit der Fähre nach Hells Crossing.

 

Als die Fähre in Bullfrog angelegt hatte und die Fahrzeuge runter gefahren waren, merkte man an der Betriebsamkeit am Schiff, dass etwas nicht stimmte. Der "Schwarzseher" an meiner Seite rechnete bereits nicht mehr damit dass wir mitkommen. Es schien so als wäre etwas defekt. Nach einer Stunde sollte es dann soweit sein. Die Fähre konnte sich nicht mit der Rampe an Land verbinden, sie ist irgendwie nicht eingerastet. Es war etwas holprig und man musste mit einem gewissen Schwung drauf fahren, aber alle kamen mit. Nach 25 Minuten waren wir auf der anderen Seite und da war das Problem wieder da und dazu noch eine Spur schlimmer. Man kann sich denken, die Aufregung der Fahrer war gross. Es war dann so, dass das Schiff mit Gas gegen die Landverbindung gefahren ist und so geblieben ist. Es war sehr heikel und mit viel Adrenalin sind wir auch wieder runter gekommen. Das Unterfangen war nicht nur leichtsinnig sondern auch noch sehr gefährlich. Die wartenden auf der anderen Seite haben das ganze Spektakel mit Fassungslosigkeit beobachtet und wir wissen nicht ob die noch auf das Fährschiff gefahren sind. Wir jeden Falls haben uns auch wieder beruhigt und beschlossen auf dem hiesigen Campground zu übernachten. Am Office hing ein Zettel wo drauf stand

"bin in 10 Minuten wieder da", ein weiters Fahrzeug wollte tanken und so haben wir alle drei herum gestanden ohne dass sich jemand hat blicken lassen. Ich hatte eine schöne Sicht auf den See und konnte noch ein paar Fotos machen, die Herren haben das Fährerlebnis noch einmal besprochen.

 

Nach einer halben Stunde haben wir beschlossen, dass wir weiter fahren in der Hoffnung, dass sich unterwegs noch etwas ergibt. Wenn dies nicht so sein sollte dann finden wir auch so irgendwo ein Plätzchen zum schlafen.

 

Wir fahren zügig, die Strassen sind gut und wir diskutieren ob wir den "Moki Dugway" noch einmal fahren sollen.  Ich will nicht!! 

Ich konnte meinen Fahrer überreden nicht noch mal da runter. Es ist am hellichten Tag schon schlimm genug, jetzt in der Dämmerung muss das einfach nicht sein und ausserdem hatten wir heute schon genug Aufregung. Wir fahren weiter und finden am späten Abend einen Übernachtungsplatz auf dem RV Park in Bluff. Irgendwie sind wir Beide fix und fertig und zeitig ins Bett gefallen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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