Suche
  • ulrike

1. Januar 2020


Die Partystimmung gestern Abend hielt sich sehr in Grenzen. Wir haben noch eine Weile draußen gesessen und der Countrymusic zugehört. Als es dann kühl wurde haben wir uns ins Womo zurück gezogen und sind dann auch vor Mitternacht ins Bett gegangen. Dafür sind wir heute Morgen ausgeschlafen und können unsere Fahrt fortsetzen. Es wäre noch zu erwähnen, daß es keine Feuerwerke gegeben hat, keine verschmutzten Strassen zu sehen sind und auch kein anstoßen und Neujahr wünschen und überhaupt geht das Leben ganz normal weiter.

Wir starten froh in den Tag und wundern uns über das Licht. Es sieht aus wie Rauch in der Luft, sicher sind wir aber nicht. Wir spüren dass etwas nicht stimmt. Dieses Licht kennen wir aus Gegenden wo es brennt, aber hier haben wir überhaupt nichts gehört. Wir fahren ins Landesinnere und es wird immer eigentümlicher.

Wir kommen nach Geraldine und machen einen Stopp bei dem "Geraldine Vintage Car & Machinery Museum. Hier gibt es alte Autos zu bewundern, aber wir machen den Stopp wegen der alten Traktoren und landwirtschaftlicher Maschinen. Ich verweigere die Besichtigungstour und so steppt Dieter alleine los. Er findet das sehenswert und ich finde es ist nur rostiger Schrott.

Nach einer Stunde ist er zufrieden und es geht weiter nach Fairlie.

Wir erreichen das Mackenzie Country, eine von Bergketten umrahmte Hochebene.

Als wir den Ort Fairlie erreichen sind wir erst einmal erschrocken, es sah aus als hätten sich hier Menschen versammelt und das in Verbindung mit dem Licht lies uns im ersten Moment erschrecken. Wir haben aber nachgefragt und so wurde uns mitgeteilt dass hier in wenigen Minuten eine Parade stattfindet. Ja, dann bleiben wir und schauen uns die Parade an. Wir parken neben einem kleinen Oldtimer, dessen Fahrer es sich bereits in seinem Campingstuhl bequem gemacht hat. Es dauert nur wenige Minuten und schon ging es los. Es wurden alle zur Verfügung stehenden Oldtimer aufgeboten.

Auch hat der Weihnachtsmann hat ein letztes mal für dieses Jahr seine Kunststücke vorgeführt. Danach haben wir uns auf direktem Weg nach Lake Tekapo am gleichnamigen See gemacht.

Hier haben wir gerade noch einen freien Parkplatz auf Schotter bekommen und 50 Dollar dafür bezahlen müssen, alles ist voll bis auf den letzten Platz. Hier haben wir dann auch erfahren, dass es tatsächlich Rauch ist und zwar der Rauch aus dem 2500 Km entfernten Australien. Der Wind trägt es bis hier her. Wir hoffen nun dass es morgen ein bisschen besser ist und wir von dem Bergpanorama noch etwas sehen können.










7 Ansichten